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Oberhavel Trotz Schmerzen mehrmals in Praxis abgeblitzt
Lokales Oberhavel Trotz Schmerzen mehrmals in Praxis abgeblitzt
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08:03 18.08.2017
Die Patienten hatte Probleme, vom Arzt behandelt zu werden. Quelle: Fotolia
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Oranienburg

Ihren Unmut über einen Arztbesuch, bei dem es nicht zu einer Behandlung kam, machte Gabriela Preschel aus Oranienburg am Sorgentelefon Luft.

Es war am Montag, als sie wegen „massiver Schmerzen im Ellenbogen“ die Praxis von Dr. Wolfgang Fechner in der Bernauer Straße 100 aufsuchte. „Ich wurde darauf verwiesen, am kommenden Tag zur Schmerzsprechstunde zwischen 8 und 9 Uhr zu erscheinen“, so die Oranienburgerin. Gesagt, getan, „ich war am Dienstag um 8.45 Uhr vor Ort, um dann zu erfahren, dass die Sprechstunde voll sei, ich um 13 Uhr wiederkommen solle.“ Als sie dabei erwähnte, dass sie eigentlich Patientin von Dr. Frank Aßmus sei, „sagte man mir, dass ich dann eh nicht behandelt würde. Wir haben doch freie Arztwahl oder gibt es in Oranienburg andere Gesetze? Ich habe dafür kein Verständnis“, erzürnte sich Gabriela Preschel, die das Verhalten der Praxismitarbeiterin nicht nachvollziehen kann.

Sie sei auch wegen massiver Schmerzen und nicht aus Jux und Tollerei zum Arzt gegangen: „Ich kenne das Problem, eine Spritze hätte mir genügt und geholfen“, sagte sie am Lesertelefon. Sie habe selbst rund 20 Jahre lang als Arzthelferin in einer orthopädischen Praxis gearbeitet: „Aber so etwas gab es bei uns nicht. Wer Schmerzen hatte, ist drangekommen.“ Dabei wisse sie durchaus um den Mangel gerade an Fachärzten für Orthopädie und wie lange man auf Termine warten muss. Hilfe habe sie selbst dann bei Chirurgin Dr. Ulrike Kirsch im selben Haus gefunden.

Die Mitarbeiterin der Praxis von Dr. Fechner erklärte gegenüber der MAZ, dass sie das Problem anders sieht: Da der Orthopäde im Urlaub sei, übernimmt ein Kollege die Vertretung – für Fechners Patienten. Sie verwies darauf, dass dies so üblich sei und auch Dr. Aßmus eine eigene Vertretung habe. Dorthin solle sich die Patientin auch wenden. Wer bei einem Arzt in Behandlung sei, sollte im Notfall dessen Vertretung in Anspruch nehmen. Zudem sei die Akutsprechstunde an diesem Dienstagmorgen äußerst voll gewesen.

Von Heike Bergt

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