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Oberhavel Trotz neuer starker Regenfälle sinken Pegelstände
Lokales Oberhavel Trotz neuer starker Regenfälle sinken Pegelstände
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18:40 10.07.2017
Wasser- und Abwasserexperten beim Landrat. Auch über Maßnahmen der Zukunft für Leegebruch wurde gesprochen. Quelle: Landkreis/Wappler
Oranienburg/Leegebruch

Schon wieder starke Regenfälle über dem Südkreis Oberhavel, auch in Leegebruch. Dort stand das Wasser in Sickermulden und auf einzelnen Straßen. Doch der Moorgraben und der Hauptgraben haben das Regenwasser erfolgreich in Richtung Veltener Hafen und Oranienburger Kanal abgeleitet.

Das führt Oberhavels Landrat Ludger Weskamp auf die erfolgreichen Entwässerungsmaßnahmen zurück. Bis auf das stellenweise noch eindringende Grundwasser „ist kein zusätzliches Regenwasser in Gebäude gelangt“, sagte Weskamp am Montag während eines von ihm einberufenen Pressegesprächs. Der Landrat hatte auch den Chef der Osthavelländischen Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung GmbH (OWA), Günter Fredrich, dazu gebeten. Der erklärte, dass aufgrund der fehlenden Regenentwässerung in Leegebruch Regenwasser in die Kanalisation drücke und Ventile beschädige. Dadurch breche das Vakuum-Abwassersystem zusammen. Jetzt würden diese Ventile aufgespürt und ersetzt. 15 OWA-Mitarbeiter seien damit beschäftigt. Mittlerweile „sind nur noch 237 Haushalte vom Abwassernetz getrennt“, so Fredrich.

Auch um die Zukunft ging es am Tisch des Landrates, an dem der Chef des Wasser- und Bodenverbandes, Hans Frodl, Platz genommen hatte. Dieser Verband ist als Fachgremium zuständig für 130 000 Hektar Fläche und 1700 Kilometer Gewässer in vier Landkreisen. Er berichtete, dass die vorgezogene Entkrautung der Wassergräben rund um Leegebruch zum Ablaufen des Wassers beigetragen habe. Was die Zukunft anbelangt, empfiehlt er der Gemeindeverwaltung Leegebruch, mit den Nachbarorten Velten, Oranienburg und Oberkrämer und dem Bodenverband über die Schaffung von Versickerungsflächen und Wasserrückhaltebauwerken zu reden. Leegebruch liege nun mal tiefer als die Umgebung. Versickerungsflächen dürften nicht zugebaut werden. Günter Fredrich rät zu Regenkanälen.

Der Landkreis verfolge die Wetterprognosen und halte die Feuerwehren in Bereitschaft, versicherte Weskamp.

Von Marion Bergsdorf

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