Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Turnen auf der Südseeinsel

SG Schildow zeigt Musical Turnen auf der Südseeinsel

Ein Jahr lang haben sie geprobt, am vergangenen Wochenende war Premiere in der Schildower Zweifeldsporthalle: Die SG Schildow hat ihr erstes Turn-Musical aufgeführt – mit rund 80 Mitwirkenden.

Voriger Artikel
Bremsmanöver endet in der Leitplanke
Nächster Artikel
Seat überschlägt sich

Auf der Südseeinsel treffen die Turner auf wilde Tiere und lernwillige Krieger.

Quelle: Foto: Helmut Schneider

Schildow. „Das wird das größte Ereignis, das es je in Schildow gab“, begrüßte stolz Vereinsvorsitzender der SG Schildow, Dirk Eule, seine Gäste am Sonnabend. Gespannt warteten nicht nur viele Eltern und Großeltern in der Zweifelderhalle – unter ihnen auch der Bürgermeister der Gemeinde Mühlenbecker Land – auf das angekündigte Turnmusical „Die Insel“. Die Trainerinnen hatten mit ihren Kindern fast ein Jahr lang daran gearbeitet.

„Bei der Weihnachtsfeier im vorigen Jahr haben wir überlegt, dass wir einen Höhepunkt im Jahr schaffen müssten, bei dem möglichst alle mitwirken“, sagte Ralph Kersten, der Ideengeber zu diesem Musical. Dessen Handlung in Kurzfassung:

Ein Kreuzfahrtschiff auf dem ausgezeichnete Turnerinnen mit ihren Eltern sind, gerät in der Südsee in einen Orkan. Sechs Mädchen gehen über Bord und retten sich auf eine einsame Insel. Sie freunden sich mit den darauf lebenden fremden Tieren an und auch mit wilden Affen, die sehr schnell von ihnen das Turnen erlernen. Bei der Erkundung des Eilandes stoßen die Turnerinnen auf feindselige Krieger, deren Häuptling sie von seiner Insel verjagen will. In ihrer Not turnen die sechs ihn etwas vor. Der Häuptling findet Gefallen daran und lässt seine Krieger nun von den Mädchen trainieren. Die Männer lernen so schnell, sodass sie an einer internationalen Meisterschaft teilnehmen können und als Außenseiter gewinnen. Die Eltern, die ihre Kinder ertrunken geglaubt hatten, sehen durch Fernsehübertragungen der Wettkämpfe ihre Mädchen wieder.

Die Story wird aus dem Off erzählt und die Show beginnt mit dramatischer Musik, Donner und Blitz von Stroboskopscheinwerfen – auf der Bühnenfläche kämpfen die Kreuzfahrer mit dem Sturm. Die sechs Mädchen werden von Bord gerissen. Jetzt öffnet sich die Zwischenwand der Halle und in hellem Sonnenlicht erscheint die Insel, an deren Strand die Mädchen gespült wurden – mit Schwebebalken, Stufenreck, Sprunggerät und Bodenmatten.

Im Zuge der abenteuerlichen Geschichte wird abwechslungsreich an allen Geräten von kostümierten Mädchen im Alter von drei bis 13 Jahren geturnt und zu der geschickt zusammengestellten Musik der Richtungen Pop, Rock, Irish-Folk, Country und Klezmer getanzt. Großen Anteil daran hat Friederike Kersten (14), die diese Musiken mit selbst komponierten Übergängen verbunden und auf ihrem Keyboard eingespielt hat. Auch ihr Vater und gleichzeitig Vater dieses „Ersten Turnmusicals – die Insel“ hat sich mit seinem Akkordeon dabei mit eingebracht. „Unendlich viele helfende Hände hatten wir (Licht, Ton, Kostüme …) ohne die wir das nie geschafft hätten, resümierte Ralph Kersten und Dirk Eule nach der geglückten Premiere, die mit viel Beifall bedacht worden war und an der rund 80 Kinder beteiligt waren. „Hauptanteil am Gelingen hatten natürlich unsere Übungsleiterinnen Sabine Gosdschan und Cordula Bolik“, waren sich beide einig.

Von Helmut Schneider

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg