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Oberhavel Über Hohen Neuendorf zurück nach Bayern
Lokales Oberhavel Über Hohen Neuendorf zurück nach Bayern
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14:51 15.01.2016
Der Reisebus vor der Abfahrt nach Hohen Neuendorf. Quelle: imago stock&people
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Hohen Neuendorf/Berlin

Nach ihrem Protest vor dem Berliner Kanzleramt gegen die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel befindet sich der Landshuter Landrat Peter Dreier (Freie Wähler) zusammen mit 31 Flüchtlingen wieder auf der Heimreise. Gestartet ist die Gruppe um 8.15 Uhr in Hohen Neuendorf, wo sie im Hotel am Lunik Park die Nacht verbrachte.

Gegen 18 Uhr habe er am Vorabend einen Anruf erhalten, sagt Geschäftsführer Christian Kurth, der das Hotel-Restaurant gemeinsam mit seinem Vater Gerd Kurth betreibt. Eine Dame, welche die Reisegruppe um den Landshuter Landrat begleitet, habe sich nach freien Zimmern erkundigt. Insgesamt sollten 33 Personen untergebracht werden. Tatsächlich habe das Hohen Neuendorfer Hotel die 17 Zimmer so kurzfristig zur Verfügung stellen können – zum Gruppentarif. Allerdings sei es eher selten, dass große Reisgruppen urplötzlich so viele Zimmer benötigen, sagt Christian Kurth. Gegen 21 Uhr war der Bus eingetroffen.

Eine Nacht in der Notunterkunft lehnte der Landrat ab

Am Donnerstag hatte der niederbayerische Landrat zuvor noch mit den Berliner Behörden über die Unterbringung verhandelt. Denn am Abend hatte sich ein Vertreter der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales bei ihm gemeldet. In Absprache mit dem Bundeskanzleramt war der Reisegruppe eine Übernachtung in einer Notunterkunft angeboten worden. Das wurde jedoch sowohl von den Flüchtlingen als auch von Peter Dreier abgelehnt. Daraufhin hatte sich die Gruppe selbst um eine Unterkunft bemüht.

Nach ihrer Ankunft in Hohen Neuendorf hätten die Gäste aus Bayern zunächst gegessen und sich danach noch eine Weile unterhalten, berichtet Gastwirt Kurth. Er selbst sei aber nicht mit ihnen ins Gespräch gekommen.

Anerkannte Asylbewerber finden keine eigene Wohnung

Bei den Flüchtlingen handelt es sich um Männer aus Syrien, die bereits einen anerkannten Asylantrag in der Tasche haben. Bei den Behörden werden sie als „Fehlbeleger“ geführt, weil sie noch in Flüchtlingsunterkünften wohnen, sich jedoch eine eigene Wohnung suchen müssten. Genau diesen Punkt kritisiert Landrat Dreier: Die Kapazitäten an menschenwürdigen Unterbringungsmöglichkeiten im Lande gingen zur Neige und es sei nicht erkennbar, dass bislang neue Wohnungen für die Zuwanderer gebaut worden wären.

Von Helge Treichel

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