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Oberhavel Über den Fuß gefahren
Lokales Oberhavel Über den Fuß gefahren
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17:46 08.06.2016
Um einen 57-Jährigen, der sich betrunken hinters Lenkrad gesetzt hatte, musste sich die Polizei am Dienstagabend in Liebenwalde kümmern. Quelle: dpa
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Liebenwalde

Ein 61-Jähriger versuchte am Dienstagabend gegen 19.10 Uhr in der Zehdenicker Chaussee in Liebenwalde einen 57-Jährigen daran zu hindern, sich unter Einfluss von Alkohol ans Steuer zu setzen. Der anfänglich verbale Streit endete in einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Folge es der betrunkene 57-Jährige schaffte, seinen Toyota zu starten und loszufahren. Dabei fuhr er dem 61-Jährigen über den Fuß. Dieser lehnte jedoch eine ärztliche Behandlung vor Ort ab. Da dem 61-Jährigen der Zielort des 57-Jährigen bekannt war, konnten Polizeibeamte den Unfallfahrer aufsuchen. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab 2,63 Promille. Der Mann gab zu Protokoll, den Alkohol erst nach der Autofahrt Alkohol konsumiert zu haben. Aus diesem Grund ordnete eine Richterin am Amtsgericht Neuruppin die Entnahme zweier Blutproben an. Nach den polizeilichen Maßnahmen konnte der 57-Jährige gegen 22.20 Uhr die Polizeiinspektion Oranienburg wieder verlassen.

Freienhagen: Und wieder brannte es im Wald

Am Dienstag gegen 19 Uhr hat es zum wiederholten Male in Freienhagen gebrannt, dieses Mal auf einer 150 Quadratmeter großen Fläche an der L andstraße 213, gleich gegenüber der Waldsiedlung. Es sollen insgesamt drei Brandstellen festgestellt worden sein. Kriminaltechniker der Polizei nahmen die Spurensicherung auf. Es liegt der Verdacht nahe, dass es sich erneut um einen Fall von Brandstiftung handelt.

Lehnitz: Feuer entlang der Bahnschienen

Ein zeuge meldete am Dienstag gegen 12.30 Uhr, dass es entlang der Bahnverbindung von Lehnitz nach Borgsdorf brennen soll. Als die Polizeibeamten eintrafen, war die Brandstelle etwa fünf mal 20 Meter groß. Bis die herbeigerufenen Feuerwehrkräfte mit den Löscharbeiten beginnen konnten, hatte sich der Brand sehr schnell ausgebreitet. Zeitweilig hatte die Brandstelle eine Größe von etwa 10 000 Quadratmetern. Evakuierungsmaßnahmen und Straßenabsperrungen waren nicht erforderlich, jedoch musste der S-Bahn und Schnellverkehr für etwa eine Stunde eingestellt werden. Die Bundespolizei übernahm die weiteren Maßnahmen vor Ort.

Mühlenbeck: 55-jährige Frau mit ihrem Krad umgefahren

Ein 49-jähriger Mercedes-Fahrer war am Dienstagmorgen gegen 8 Uhr mit seinem Wagen auf der Schönfließer Straße unterwegs. An der Kreuzung wollte er nach rechts in Richtung Autobahn/Zühlsdorf abbiegen. Dabei übersah er mutmaßlich das Verkehrszeichen „Vorfahrt gewähren“, so dass es zu einem Zusammenstoß mit einer 55-jährigen Krad-Fahrerin kam. Die Frau stürzte und blieb verletzt liegen. Sie wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Oranienburg gebracht, wo sie nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden konnte. Die Kameraden der Feuerwehr Mühlenbeck waren ebenfalls vor Ort. Die Schönfließer Straße musste für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeitern für etwa 45 Minuten voll gesperrt werden. Ein Familienmitglied der Krad-Fahrerin kümmerte sich um den Abtransport des Motorrades. Insgesamt entstand bei dem Verkehrsunfall ein Sachschaden von geschätzten 4000 Euro.

Oranienburg: Unfall mit hohem Sachschaden

Ein 21-jähriger VW-Fahrer war am Dienstagabend gegen 18 Uhr mit seinem Pkw auf der Bundesstraße 96 von Nassenheide in Richtung Berlin unterwegs und wollte an der Anschlussstelle Oranienburg Nord die Bundesstraße verlassen und dann weiter der Landesstraße 191 in Richtung Oranienburg folgen. Hierbei missachtete er die Vorfahrt und stieß mit einem Mercedes, an dessen Steuer eine 47-jährige Frau saß, zusammen. Sowohl die Fahrer als auch deren Insassen wurden leicht verletzt. Alle klagten über Nackenschmerzen und wollten sich selbstständig zum Arzt begeben. Die beiden Fahrzeuge waren aufgrund der durch den Verkehrsunfall entstandenen Schäden nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 15 000 Euro geschätzt.

Mühlenbeck. Zusammenstoß auf der Autobahn

Am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr fuhr ein 23-jähriger Pole mit seinem VW die Bundesautobahn 10 in Richtung Frankfurt (Oder) entlang. Weil er offenbar zu schnell unterwegs war und zudem noch Fahrzeuglücken bewusst nutzte, kam es zu einem Auffahrunfall. Der VW befuhr zunächst den linken Fahrstreifen und wollte dann auf den rechten wechseln. Hierbei stieß er mutmaßlich ungebremst mit einem vorausfahrenden Sattelzug der Marke Scania mit Anhänger zusammen. Dabei erlitten alle vier Insassen des VW Verletzungen. Die auf der Rücksitzbank sitzende 32-jährige Frau wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Berliner Klinikum geflogen. Der 23-Jährige und zwei weitere 21-jährige Insassen wurden in ein Berliner Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen musste die Richtungsfahrbahn von etwa 16.10 Uhr bis 17.10 Uhr gesperrt werden. Ab etwa 17.25 Uhr wurde die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben. Die Sattelzugmaschine bleib fahrbereit, der VW musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 5000 Euro. Vor Ort befanden sich ein Notarztwagen, zwei Rettungswagen sowie ein Rettungshubschrauber. Darüber hinaus waren die Feuerwehren aus Mühlenbeck und aus Bernau im Einsatz. Für Verkehrsmaßnahmen kamen zwei Funkstreifenwagen der Berliner Polizei zum Einsatz.

Von MAZonline

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