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Oberhavel Über die Familie zur Politik
Lokales Oberhavel Über die Familie zur Politik
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00:37 20.09.2015
Strebt eine bürgernahe Verwaltung an: Josef Andrle. Quelle: Foto: Helge Treichel
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Hohen Neuendorf

In der Küche von Familie Andrle in Bergfelde steht ein sehr großer Tisch. Diese lange Tafel taugt als Sinnbild für den Beginn der politischen Arbeit von Papa Josef. Denn die Elternarbeit für seine vier Kinder (15, 17,20, 22) brachten den 50-Jährigen zur Kommunalpolitik. „Nur durch Mitmachen kann mitgestaltet werden“, sagt Andrle, der seit zwölf Jahren SPD-Stadtverordneter ist. Der Physiker, der im Bundesinnenministerium für die IT des Bundeskriminalamtes zuständig ist, möchte nicht mehr nur ehrenamtlich mitmischen, sondern als hauptamtlicher Bürgermeister. So lasse sich „einfach mehr erreichen“. Ihm gehe es darum, das Potenzial der Stadt noch besser zu nutzen. Seine jeweils mehrjährige Berufs- und Lebenserfahrung als Projektentwickler in der Industrie, selbständiger IT-Berater und Vater in Elternzeit werde ihm dabei helfen, ist er überzeugt. Seine Familie liefere häufig auch den Impuls für die politische Arbeit.

Bezahlbarer Wohnraum ist für ihn wichtig

Und so bedeute Stadtentwicklung für ihn, „dass Hohen Neuendorf weiter für Familien attraktiv bleiben muss“ – für alle Generationen. „Deshalb ist bezahlbarer Wohnraum für mich so wichtig“, sagt Andrle. Nur so könnten alle Hohen Neuendorfer in allen Lebensabschnitten im gewohnten Umfeld wohnen bleiben. Allerdings sehe er dabei auch die Stadt in der Verantwortung, die bei diesem Thema selbst handeln sollte. Mit seiner Bewerbung als Bürgermeister stehe er für eine behutsame Stadtentwicklung, eine bürgernahe Verwaltung, transparente und verlässliche Entscheidungen sowie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Stadtverordneten sowie Vereinen und Institutionen wie der Feuerwehr. Angesichts der Querelen zur Anschaffung eines neuen Drehleiterfahrzeugs zum Beispiel sei dazu aus seiner Sicht ein „Neuanfang“ erforderlich.

Wege und Plätze sollen künftig beleuchtet werden

Neben dem Kauf eines „Hubrettungsfahrzeuges“ für die Feuerwehr benennt Andrle weitere Ziele: Ganz oben auf seiner Liste steht eine „kostenfreie frühkindliche Bildung“. Das bedeutet für ihn: Beitragsfreie Kindertagesstätten in den Vormittagsstunden. Zudem will er „neue Lichtblicke“ für Hohen Neuendorf schaffen. Wege und Plätze sollen künftig beleuchtet werden. Denn sportliche Aktivitäten fänden auch im gesamten Stadtgebiet statt. Hier schaffe mehr Licht mehr Sicherheit. Mobile Kommunikation sieht der Sozialdemokrat als „Kernelement der Gesellschaft“. Deshalb sollte jedem ein freier Internetzugang über Wlan zur Verfügung stehen – natürlich auch Flüchtlingen.

„Zuhören, verstehen, handeln.“

Außerdem möchte der Kandidat das Ordnungsamt und die örtliche Polizeibesser verflechten, erweiterte Öffnungszeiten im Rathaus und mobile Bürgerbüros schaffen, Laubentsorgung und Winterdienst für die Anwohner und ein Naturschwimmbad an der Havel.

Sein Motto umreißt Josef Andrle mit drei Worten: „Zuhören, verstehen, handeln.“

Vier für Hohen Neuendorf

Zur Hohen Neuendorfer Bürgermeisterwahl am 15. November treten an: Steffen Apelt (CDU), Geschäftsführer, Jahrgang 1962; Josef Andrle (SPD), Ministerialbeamter, Jahrgang 1964; Klaus-Dieter Hartung (Die Linke), Bürgermeister, Jahrgang 1956 und Christian Erhardt-Maciejewski, Redakteur, Jahrgang 1975.

Bei der vorangegangenen Bürgermeisterwahl im Jahr 2007 hatten sich noch neun Kandidaten um das erste Amt in der Stadt beworben.

Eine etwaige Stichwahl ist für den 29. November 2015 angesetzt.

Von Helge Treichel

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