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Oberhavel Überragende Mieze enthüllt
Lokales Oberhavel Überragende Mieze enthüllt
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23:40 24.11.2016
Enthüllten das Kunstwerk: Vertreter der Gemeinde und des Hortes sowie Künstler. Quelle: Gemeindeverwaltung Glienicke
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Glienicke

Feierlicher Akt für die übermannsgroße Katzenskulptur am Eingangsbereich des Hortes in Glienicke: Hortleiterin Monika Spur enthüllte am Mittwoch zusammen mit den Künstlern Heike Adner und Knuth Seim, der stellvertretenden Bürgermeisterin Jana Klätke sowie Martin Beyer, Vorsitzender der Gemeindevertretung, offiziell die 2,50 Meter hohe Figur. Im Rahmen der Neugestaltung des Eingangsbereiches von Hort und Grundschule entstand das sehenswerte Kunstwerk. Die Gemeinde investierte 7000 Euro in das Projekt.

„Die Katze ist ein richtiger Hingucker. Ich danke allen, die zum Gelingen der Skulptur beigetragen haben. Drei Jahre hatte sie Zeit zum Gedeihen“, sagte Spur während der kleinen Feierstunde. Auch Klätke zeigte sich von dem Kunstwerk angetan. „Es war für die Verwaltung allemal wert, das Projekt umzusetzen.“ Schließlich leiste die Katze einen kleinen Beitrag zur Verkehrssicherheit. „Wenn Autofahrer an Schulen oder Kitas auffällige Objekte sehen, werden sie sensibilisiert, langsamer zu fahren.“ Bildhauerin Adner aus Glienicke betonte den Zeitdruck, der mit der Fertigstellung des Kunstwerkes einhergegangen war. „Wir haben an Wochenenden und Feiertagen gearbeitet und jede Sonnenstunde genutzt“, sagte sie. Schließlich musste man vor der im Herbst einsetzenden Frostperiode fertig werden.

Hort-Schülerin Hannah Weidemann wurde die Ehre zuteil, an der Enthüllung der Katzenskulptur teilzunehmen. „Das ist eine tolle Sache“, sagte sie. Das Kunstwerk, das nicht nur als Hingucker, sondern auch als Sitzbank für die Bürgerinnen und Bürger dient, sei „voll gelungen“. 80 Gasbetonsteine mussten zersägt, zugeschnitten, aufgeschichtet und anschließend mit der Raspel bearbeitet sowie mit einer speziellen Grundierung versehen werden. Das „Fell“ der Katze besteht aus Natursteinen, die aus der ganzen Welt stammen. Granit, Kalkstein oder Marmor in verschiedenen Farben zieren die Figur.

Die Katzenskulptur ging auf eine Initiative von Monika Spur zurück. „Der Hort ist eine Bildungseinrichtung mit Kreativ-Werkstätten. Bei der Gestaltung der Außenanlagen waren die Kinder aber zunächst nicht beteiligt“, sagte sie. Das sollte sich ändern. Sie erkundigte sich nach Genehmigungen und Projektmitteln für die künstlerische Gestaltung. In Zusammenarbeit mit den Bildhauern und den Erziehern fertigten die Hort-Kinder die ersten Skizzen und Modelle aus Gips für die figürliche Gestaltung des Eingangsbereiches an. Hannah Weidemann schuf eine Gips-Katzenskulptur, die die Grundlage für das nun fertiggestellte Kunstwerk bildete. Fast 30 Jungen und Mädchen halfen den beiden Bildhauern im September und Anfang Oktober, die vielen kleinen und großen Steine an der Katze zu befestigen.

Einen Namen hat die neue Sehenswürdigkeit noch nicht. Den sollen die Kinder finden. Nun hofft die Hortleiterin, dass im nächsten Jahr auch die Schwan-Skulptur realisiert werden kann. Sie soll ebenfalls die Eingangstreppe – aber auf der rechten Seite – flankieren. „Wir versuchen, über Spenden und Fördermittel an die nötigen Gelder zu kommen“, sagte Spur. Einen Förderer gibt es schon: Martin Beyer, der Vorsitzende der Gemeindevertretung, will für ein kleines Schild aufkommen, auf dem alle Mitwirkenden des Kunstwerkes verewigt sind.

Von MAZ-online

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