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Uferpromenade kriegt neuen Belag

Nieder Neuendorf Uferpromenade kriegt neuen Belag

Die Nieder Neuendorfer Uferpromenade soll auf einer Länge von etwa 1,4 Kilometern einen neuen Wegebelag erhalten. Bislang staubt der Gehweg im Sommer, wenn Radler drüberfahren, im Winter entstehen Rillen und Pfützen. Die Maßnahme soll rund 450000 Euro kosten, der Großteil könnte aus Fördermitteln kommen.

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Die ersten 1,4 Kilometer des Weges wurden zwischen 1999 und 2005 ausgebaut. Nun müssen sie mit Epoxidharz befestigt werden.

Quelle: Foto: Paetzel

Nieder Neuendorf. Tausende Radreifen walzen jedes Jahr über die Uferpromenade entlang der Havel. Die Strecke ist Teil des beliebten Radfernwegs Berlin-Kopenhagen und bei Touristen sehr gefragt. Doch die sogenannte wassergebundene Wegedecke, aus der die komplette Strecke zwischen Naturbadestelle und Höhe Seilersiedlung besteht, ist seit Jahren ein Ärgernis. Nicht nur, weil sich Anwohner des Weges bei der Verwaltung beschweren. „Im Sommer ist es sehr staubig, bei feuchten Wetter fahren Radfahrer Wellen in den Weg rein, so dass sich Pfützen bilden“, erklärte Dirk Asmus, Leiter Fachdienst Öffentliche Anlagen, kürzlich im Bauausschuss.

Diese etwa 1400 Meter des Weges sollen nun befestigt werden, zum Einsatz soll dabei so genanntes Epoxidharz kommen, das wasser- und luftdurchlässig sowie allwettertauglich ist. Der letzte, rund 800 Meter lange Bauabschnitt der Uferpromenade in Richtung Spandau wurde 2007/2008 schon in dieser Weise errichtet, die Erfahrungen damit seien positiv.

Die Staubwolken im Sommer dürften somit der Vergangenheit angehören. Die Bestandseinfassung der Pflasterzeilen aus Granitgroßkopfsteinen bleibt bestehen und wird nur bei Bedarf neu ausgerichtet. Nur im Einmündungsbereich der Uferpromenade auf dem gemeinsamen östlichen Geh- und Radweg der Dorfstraße am nördlichen Bauende wird es jeweils auf beiden Seiten eine etwa 2,50 Meter mal 2,50 Meter große Aufweitung der Anbindung mit einer Heckeneinfassung geben. Sie wird mit Betonsteinpflaster gebaut, auch eine Bank soll dort installiert werden, erklärte Dirk Asmus im Bauausschuss. Die Aufweitung solle unter anderem vorteilhaft für Radfahrer sein und die Trampelpfade überflüssig machen.

Das Projekt soll insgesamt rund 450 000 Euro kosten, es könnte zu 80 Prozent gefördert werden – so würde für die Stadt ein Anteil von „nur“ noch 90 000 Euro bleiben. Seit 2015 gibt es ein Förderprogramm des Landes für den Ausbau überregionaler Radwege. „Nach dem Beschluss durch die SVV müssten wir bis Ende Juli einen Fördermittelantrag über den Landkreis stellen“, erklärte Dirk Asmus im Ausschuss. Ob es dann aber mit den Bauarbeiten noch in diesem Jahr etwas werden, müsse man sehen.

Die Mitglieder des Bauausschusses empfahlen das Vorhaben. Horst Brandenburg (Bürgerbündnis) indes mahnte, man müsse prüfen, wie es mit den Autos weitergehe, die für die Pflege des Ufergebietes über den Weg fahren. „Der Belag muss stark genug sein, diese Belastung auszuhalten“, so Brandenburg.

Von Marco Paetzel

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