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10:23 24.03.2017
Bürgermeister Filippo Smaldino-Stattaus (l.) und Claus Schmidt-Eckertz vom Gemeindemarketing, Ansprechpartner bei Fragen zur App. Quelle: Ulrike Gawande
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Mühlenbecker Land

Seit Mitternacht ist sie freigeschaltet – die neue App des Mühlenbecker Landes, die kostenlos und umfangreich über das Gemeindeleben informieren will.

„Modern, mutig und sozial, das waren meine Ziele, mit denen ich als Bürgermeister angetreten bin, daran muss ich mich messen lassen“, erklärt Filippo Smadlino-Stattaus, Bürgermeister des Mühlenbecker Landes. Die App sei ein Teil dieses Anspruches, gehöre für ihn zu einer modernen Gesellschaft, einer modernen Verwaltung dazu, so Smaldino-Stattaus. Geschuldet sei dies dem veränderten Medienverhalten der Bürger, die zunehmend über das Internet mit Smartphones und Tablets kommunizieren würden, erklärt Claus Schmidt-Eckerts, zuständig für das Gemeindemarketing und Kopf der neuen App.

Denn das Mühlenbecker Land besaß zuvor schon eine eigene App, doch sei diese lediglich 2000 Mal heruntergeladen worden. Da erhofft man sich mit der neuen, vielfältigen Variante, die kostenlos für iOS- und Android-Systeme zur Verfügung steht, eine deutlich größere Nachfrage. Schließlich steckt in der Neuprogrammierung nicht nur enorm viel Arbeit der Verwaltungsmitarbeiter, sondern vor allem ein großes bildreiches Informationsangebot für die Bürger der Gemeinde, das beim ersten Ausprobieren schon große Lust auf mehr macht.

So sei der wichtigste Faktor die Versorgung der Bürger mit Neuigkeiten. „Wir haben eine Informationspflicht und haben uns mit der App den Bedürfnissen der Menschen angepasst, sie möglichst schnell zu erreichen“, erklärt Schmidt-Eckertz. Zukünftig können Nutzer mit Hilfe von Push-Meldungen aktuell sowohl über Straßensperrungen, Katastrophen, aber auch mit positiven Neuigkeiten wie sportlichen Erfolgen auf dem Laufenden gehalten werden. Doch man arbeite crossmedial, verrät der Marketingexperte. Denn parallel zur App werden alle Inhalte auch auf der Homepage und bei Facebook verbreitet. Bis zu 1800 Follower würden Beiträge auf Facebook lesen, berichtet Schmidt-Eckertz. Und die Website verzeichne täglich rund 200 Besucher. Das sei für eine Gemeindeverwaltung eine beachtliche Zahl. Natürlich ersetze das Digitale nicht alles, weiß auch der Bürgermeister, der das digitale Angebot in Kombination mit klassischen Aushängen und der Gemeindezeitung eher als Symbiose sieht. So sei der „Mühlenspiegel“, das Gemeindemagazin, das alle drei Monate erscheint, ein weiteres, wichtiges Medium für transparente Kommunikation in der Gemeinde. Im Mühlenspiegel finden sich dann auch alle, noch aktuellen, digitalen Neuigkeiten als Kurzmeldungen wieder.

Die App, die absolut werbefrei ist, umfasst neben einem Veranstaltungskalender und Sehenswürdigkeiten, sämtliche Vereine, Rathausinformationen, Kitas und Schulen. Zudem Ärzte, Gewerbetreibende, Selbstständige und Freiberufler der Gemeinde. Das verzeichne er unter Wirtschaftsförderung, so Smaldino-Stattaus. So könne man mit Hilfe der App nicht nur die Öffnungszeiten erfahren, sondern bekomme gleichzeitig Informationen und Fotos zum Gewerbe und einen Weg dorthin vorgeschlagen. „Das erhöht die Lebensqualität im Ort“, ist sich der Bürgermeister sicher.

In der App stecke viel Fleißarbeit seiner Mitarbeiter, so der Gemeindechef stolz. Doch sei man für Hinweise und Tipps der Bürger dankbar. So ist auch der Mängelmelder, der zuvor nur separat aufrufbar war, in die App integriert. Außerdem gibt es einen Menüpunkt für Bürgerbeteiligung – das E-Bürgerportal. Dort besteht die Möglichkeit, Meinungen zu äußern und sich an Umfragen und Diskussionen zu beteiligen.

Ausgebaut werden soll der GPS-gestützte Live-Guide, der ein virtuelles Erkunden der Gemeinde ermögliche, erklärt Schmidt-Eckertz. Dieser Punkt sei vor allem für Neu- Mühlenbecker und auch Touristen interessant und soll durch kleine Filmclips erweitert werden.

Von Ulrike Gawande

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