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Umgebrochene Bäume blockieren Wanderweg

Oranienburg Umgebrochene Bäume blockieren Wanderweg

Lesertelefon: Seit dem Sturm im Oktober liegen Bäume quer über den Wanderweg am Lehnitzsee zwischen „Weißem Strand“ und Stintgraben. Eigentlich sollten sie schon bis Ende Januar verschwunden sein, so Oliver Graudenz von der Landeswaldoberförsterei in Borgsdorf. Doch es gab Schwierigkeiten mit der beauftragten Firma.

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Umgestürzte Bäume liegen auf dem Wanderweg um den Lehnitzsee.

Oranienburg. Hans-Jürgen Peters lebt seit mehr als 45 Jahren in Lehnitz. Bis heute ist er gern auf dem Weg um den Lehnitzsee unterwegs, unternimmt Wanderungen. Doch seit den extremen Sturmtagen im Oktober letzten Jahres ist gerade der Weg auf dem Abschnitt zwischen „Weißem Strand“ und Stintgraben blockiert. Dort liegen umgebrochene Baumriesen.

„Das sind ganz schöne Barrieren. Die Wanderer müssen sich halsbrecherisch durchs Gebüsch schlagen.“ Ein großer Baum sei schon beseitigt, aber es liege noch viel Astwerk herum. „Der Weg ist ein beliebter Wanderweg. Wann kommen denn die geknickten Bäume endlich weg?“, fragt der Lehnitzer. Vor zwei bis drei Wochen sei damit begonnen worden, Technik kam zum Einsatz, „aber seit einer Woche ist niemand mehr zu sehen“, beklagt Hans-Jürgen Peters.

Eigentümer ist das Land Brandenburg und deshalb ist für das Waldstück die Landeswaldoberförsterei in Borgsdorf zuständig. Der Weg am See, so Revierleiter Martin Krummel, sei seit dem Sturm in diesem Gebiet gesperrt. Tatsächlich sind auch noch Reste von rotweißem Flatterband zu sehen.

Das ist allerdings lange zerrissen und hängt an einigen Stellen im Geäst. Jogger und Wanderer haben sich den Weg zurückerobert. Auch an der Brücke über den Stintgraben ist die „Einschlagstelle“ eines gefallenden Baumriesen zu sehen, der das Metallgeländer zerknickt hat.

Der Sturm habe in diesem Gebiet großen Schaden angerichtet, bestätigt Oliver Graudenz, Leiter nachhaltige Nutzung des Waldes. Ihm obliegt die Vermarktung des Rohstoffes Holz in der Landeswaldoberförsterei in Borgsdorf. Im betroffenen rund zwei Hektar großen Areal , das vom „Weißen Strand“ bis zur B 273 reicht, seien eh Einschlagarbeiten zur Waldpflege und Verjüngung der Bestände geplant gewesen. Diese finden aller fünf bis sieben Jahre in den Revieren statt, dabei wird ausgelichtet und das Holz verkauft.

Dann kam der Sturm. Deshalb habe man sich entschieden, beides zu verbinden, das planmäßige Auslichten und die Beseitigung der Sturmschäden – alles in einem Zug.

„Allerdings sollte das schon bis Ende Januar erledigt sein“, räumte Oliver Graudenz ein. Es gab Schwierigkeiten mit der beauftragten Firma, die wegen der vielen Arbeiten vielerorts, „nicht so vorangekommen ist, wie wir uns das vorgestellt hatten.“ Er wolle nun dafür sorgen, „dass das Bruchholz schnellstmöglich vom Wanderweg verschwindet“.

Von Heike Bergt

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