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Oberhavel Umjubelte Premiere mit Lisa
Lokales Oberhavel Umjubelte Premiere mit Lisa
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06:10 16.02.2016
Lisa Bahati Wihstutz als Pauline in dem Film „Ente gut! Mädchen allein zu Haus“. Quelle: Meike Birck
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Birkenwerder/Berlin

Lisa Bahati Wihstutz strahlt. Gerade hatte der erste große Film des in Birkenwerder lebenden Mädchens Premiere bei den 66. Internationalen Filmfestspielen Berlin. „Ente gut! Mädchen allein zu Haus“ heißt dieser Berlinale-Beitrag, der am Montagvormittag enthusiastisch gefeiert wurde.

Er läuft im Rahmen der Kinder- und Jugendfilmsektion der Berlinale. Hier lassen sich die Zuschauer stets besonders begeistern, Jubel, frenetischer Applaus gehören hier dazu, wenn der Film gefällt. Und „Ente gut! Mädchen allein zu Haus“ gefiel den vielen hunderten Kindern, die eigens an diesem Vormittag ins Berliner Haus der Kulturen der Welt gekommen waren. „Es war für mich sehr aufregend. Und es ist ziemlich komisch, sich selbst auf der Leinwand zu sehen“, sagte Lisa Bahati Wihstutz direkt nach der Premiere.

Lisa spielt das Mädchen Pauline, das an ihrer neuen Schule gemobbt wird, weil sie anders ist, eigensinnig und „komische Klamotten“ trägt. Sie beobachtet ihre Nachbarn und dokumentiert akribisch alles, was sie sieht. So merkt sie auch, dass bei den beiden vietnamesischen Schwestern Linh (Lynn Dortschack) und Tien (Linda Phuong Anh Dang) etwas nicht stimmt: Die alleinerziehende Mutter der Mädchen musste eilig zur erkrankten Großmutter nach Vietnam, die elfjährige Linh kümmert sich nun um ihre kleine Schwester, die Wohnung und den Imbiss, den die Mutter betreibt. Lisa setzt die beiden unter Druck, zwingt sie zu einem Pakt, denn sonst, sagt sie, werde sie verraten, dass die Mädchen allein sind daheim. Als sie jedoch begreift, wie kompliziert und auch gefährlich der Alltag für Linh und Tien gerade ist, denn jederzeit könnte einem Lehrer oder dem Jugendamt auffallen, dass sich gerade kein Erwachsener um sie kümmert oder dass ihre Mutter gar keinen deutschen Pass besitzt, bietet sie den beiden ihre Hilfe an. Nebenbei verlegen sich die Mädchen noch erfolgreich darauf, in ihrem Viertel mit Glückskeksen Glück zu stiften.

Ein wunderbarer Film über Freundschaft und Vertrauen ist mit diesem Streifen entstanden, der demnächst bundesweit in die Kinos kommen wird. Zuvor ist er noch einige Male während der Berlinale zu sehen, nächste Woche wird er außerdem das Kinderfilmfestival in Montreal eröffnen. Gedreht wurde von Ende Juni bis Anfang September vor allem in Halle, wo der Film auch spielt. Als Pauline hat Lisa Bahati Wihstutz eine freche Pumuckl-Frisur. Mittlerweile sind ihre Haare wieder etwas länger geworden und nicht mehr ganz so feurig rot wie im Film, denn ihre natürliche Haarfarbe ist eher ein leichtes Rotblond. Geboren wurde Lisa 2002, seit einigen Jahren gehört sie zum Kinderensemble des Berliner Grips-Theaters. Als sie und ihre Mitstreiterinnen gemeinsam mit Regisseur Norbert Lechner und dem Filmteam nach der Premiere auf die Bühne kamen, tobten die jungen Zuschauer.

Lang war die Schlange von Kindern, die sich noch Autogramme von den Darstellerinnen abholen wollten. Die waren permanent umringt von Filmteams, mussten viele Fragen beantworten. Wie gefiel ihr denn selbst ihr Film? „Ich fand ihn ziemlich cool“, sagte Lisa mit einem großen glücklichen Lächeln. Am besten gefallen ihr die Szenen, in der sie Linh und Tien erpresst und keck der misstrauisch gewordenen Lehrerin Linhs Kontra gibt, erzählte sie.

Von Karen Grunow

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