Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Umsatteln auf E-Mobile
Lokales Oberhavel Umsatteln auf E-Mobile
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:29 04.06.2015
Nahezu lautlos rollt der BMW i8 auf den Hof der Dekra. Quelle: Robert Roeske
Anzeige
Oranienburg

Die Batterien sind unter den Sitzen versteckt. Die Ladezeit von null an beträgt zehn bis zwölf Stunden, „und die Reichweite des Autos liegt bei 230 Kilometern“, so Gniewomir Przeworski von der Firma Endres in Oranienburg. Autofahrer sind im Durchschnitt täglich zwischen 60 und 70 Kilometer auf Achse, weiß Oranienburgs Dekra-Niederlassungsleiter Carsten Bräuer. „Für Pendler im Berliner Umland sind Elektroautos deshalb besonders geeignet.“ Denn sie müssen regelmäßig an die Dose. Zudem gewinnen sie Energie beim Bremsen zurück. Zum 4. Mal werben die Oberhaveler Wirtschaftsjunioren und die Dekra deshalb dafür, umzusatteln, von Benzin auf Strom. Auf der „Alternativen Fahrzeugmesse“ am 20. Juni stellen die Hersteller heiße Öfen vor, die an der Steckdose tanken.

Der Mercedes „Electric Drive“ von Endres gehört zu insgesamt 15 Fahrzeugen, die bei der Messe auf dem Gelände der Dekra in der Walther-Bothe-Straße zu sehen sein werden. Auch eine Lkw mit Elektroantrieb wird präsentiert und private Besitzer von E-Autos sind herzlich zum Fachsimpeln und zum Erfahrungsaustausch eingeladen.

Absoluter Messe-Hingucker wird zweifellos der BMW i8 sein: ein Traum in Schwarz, leise und mit toller Optik und eben umweltschonender Technik. „Natürlich sind E-Autos bei vergleichbaren Typen 6000 bis 7000 Euro teurer“,so Daniel Anderssohn, Verkaufsleiter von Riller & Schnauck in der BMW-Filiale in Teltow. Trotzdem, „der Motor ist bei Elektromobilen kleiner, es gibt weniger Verschleißteile und man tut was für Umwelt, denn sie fahren abgasfrei“,so Daniel Anderssohn.

Und schlage bei einem Smart die Fahrt über 100 Kilometer mit rund zehn Euro an Spritkosten zu Buche, so sind es bei elektrisch betriebenen Gefährt nur 3,70 Euro, Przeworski Und könne man auf Solarstrom zurückgreifen sinken die Kosten gar auf 1,50 Euro.

Bei der „E/motion“ kann man sich davon selbst überzeugen. Probefahrt jederzeit. „Wir machen hier Pionierarbeit“, so René Tausch, Chef der Wirtschaffsjunioren Oberhavel. Der Fokus der Technologiemesse 2015 liegt auf den Elektrofahrzeugen. „Erdgasbetrieben Fahrzeuge sind im Alltag schon angekommen. In fünf bis zehn Jahren vielleicht auch die Elektroautos. Da wollen wir hin“, so Tausch. 2017 rechne man mit einem weitere Innovationsschub, was die Leistung der Akus für die Autos betriff. Dann verlängert sich die Reichweite. Während Mercedes, Nisssan und BMW die Messe als Sponsonren unterstützen, sind auch Toyota, VW und Tesla mit Modelllen präsent. Ebenso werden Smart E-Bikes gezeigt und anderer Zweiräder.

Von Heike Bergt

Oberhavel Archäologie in Mühlenbeck - Der Mönchmühlencode

Die Mönchmühle ist älter, als Urkunden belegen. Archäologen fanden einen Eichenstamm, der bereits im Jahr 1202 geschlagen wurde. Das Staubauwerk ist somit knapp 30 Jahre vor der urkundlichen Ersterwähnung datiert, sagt Archäologe Thomas Hauptmann. „Das ist ein neues Datum für die Ortsgeschichte.“

04.06.2015
Oberhavel Oberhaveler erfolgreich bei „Jugend forscht“ - Beim Bundesausscheid abgeräumt

Richtig abgeräumt haben Alexander Rotsch und Tim Grutzeck aus Oberhavel beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend forscht“ in Ludwigshafen. Rotsch ergatterte sogar einen Studienaufenthalt an der Universität von Queensland in Brisbane, Australien.

02.06.2015
Oberhavel Leegebruch und Lengerich feiern - 20 Jahre Städtepartnerschaft

Aus der so genannten Aufbauhilfe ist schnell Freundschaft geworden: Leegebruch und Lengerich (Westfalen) haben vor nunmehr 20 Jahren eine Städtepartnerschaft vereinbart. Für den Herbst ist eine Festveranstaltung geplant.

30.06.2015
Anzeige