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Oberhavel Und zum Schluss Nudeln mit Tomatensoße
Lokales Oberhavel Und zum Schluss Nudeln mit Tomatensoße
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00:52 14.03.2018
Bei der „Stafette der Hilfsbereitschaft“ waren am Sonnabend mehr als 200 Nachwuchs-Einsatzkräfte unterwegs und mussten sich an Stationen beweisen. Quelle: Uwe Halling
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Gransee

Wäre am Sonnabend in Gransee ein Feuer ausgebrochen, dann hätten die Betroffenen auf jeden Fall in Sachen Rettungskräfte gute Karten gehabt. Mit Vertretern der Polizei, Freiwilliger Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und Deutschem Roten Kreuz (DRK) war die Ackerbürgerstadt der wohl sicherste Ort in ganz Brandenburg. Grund: Die „Stafette der Hilfsbereitschaft“, an der sich neben der Amtsfeuerwehr Gransee auch die Kameraden aus Fürstenberg, Liebenwalde und Zehdenick sowie das THW des Ortsverbandes Gransee, DRK Gransee und die Granseer Revierpolizei beteiligte.

Treffpunkt war um 7.30 Uhr an der Feuerwache Gransee. Eine halbe Stunde später wurden alle Teilnehmer durch Amtsdirektor Frank Stege und Jugendwart Marvin Pahlow begrüßt, die im Anschluss an die Eröffnung gemeinsam mit Hauptbrandmeister Uwe Valentin die einzelnen Standorte besuchten. An sieben Stationen mussten die Jüngsten beweisen, was sie auf dem Kasten haben.

Eine davon war auf dem Kirchplatz aufgebaut. Revierpolizist Thomas Schröder und Kollegin Kathrin Lüders hatten typische Utensilien aus ihrem Dienstalltag dabei. Doch wie schwer ist eigentlich so eine Taschenlampe? Und wie lang ist der Polizeistock?, so lauteten einige Fragen. Zwei der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Zehdenick hatten die Antworten ganz ohne vorheriges Messen und Wiegen parat: „Der Stock ist 68 Zentimenter“, war sich der zehnjährige Lukas Müller sicher. Auch sein zwölfjähriger Feuerwehrkollege Jonas Wienecke lag beim Schätzen richtig: „Die Taschenlampe wiegt 200 bis 300 Gramm.“ Mit ihrem guten Ergebnis hatten die beiden am Polizeistand Punkte für ihr Team holen können.

Koordinator der Jugendfeuerwehren im Amt Gransee und Gemeinden und Organisator der „Stafette der Hilfsbereitschaft“, Marvin Pahlow, erklärte, dass es sich am Sonnabend nicht um einen Wettbewerb handelte, sondern es vielmehr um Zusammenarbeit und Zusammenhalt aller ehrenamtlichen Helfer geht und beides gestärkt werden soll. Aus diesem Grund wurden auch keine Gewinner ermittelt. Es gab für alle Teilnehmer der insgesamt 21 Mannschaften einen Ansteckbutton.

Vor der Granseer Stadtschule hatte Feuerwehrmann Heiko Schade von der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenberg seinen Stand aufgebaut. Christin Pahlow rückte mit ihren sechs laut singenden Schützlingen an. Hier kam es darauf an, sich etwas besonders gut merken zu können. Heiko Schade ging mit den Kindern der Amtsfeuerwehr Gransee alle zehn Gegenstände auf seinem Tisch durch, und verdeckte diese anschließend mit einer Decke. Trotz früher Morgenstunde und Wochenende, die sechs plauderten munter drauf los: „Feuerwehrschutzhandschuhe, das Handsprechgerät, Euroblitz, Sammelstück“.

Nach kurzem Blick auf den Lageplan marschierten die Kinder mit Christin Pahlow und Guido Rehmer zum Platz der Jugend. Dort warteten die Ehrenamtler vom THW Ortsverband Gransee schon auf die nächste Truppe. Hier waren Kraft, Geschick, vor allem aber Teamarbeit gefragt. Einer übernahm das Wasserpumpen und der Partner versuchte mit dem Druck des Wasserstrahles den Ball in Bewegung zu bringen.

Mitglieder des DRK schickten die Kinder bei einer Übung mit einem Rollstuhl inklusive Passagier und verbundenen Augen durch den Parcours. Einzige Hilfe waren Kommandos „links, rechts, geradeaus.“

Das im Anschluss folgende Mittagessen, zubereitet vom Deutschen Roten Kreuz Gransee, hatten sich alle Teams, Betreuer und Organisatoren redlich verdient: Es gab Nudeln mit Tomatensoße. Das hat garantiert jedem geschmeckt.

Von Anne Stege

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