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Oberhavel Unglück auf dem Eis: Polizei stellt Suche ein
Lokales Oberhavel Unglück auf dem Eis: Polizei stellt Suche ein
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14:58 12.01.2016
Polizeitaucher am Freitag im Mühlenbecker See. Quelle: Robert Roeske
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Mühlenbeck

Die Polizei hat die Suche nach den möglicherweise am vergangenen Donnerstag auf dem Mühlenbecker See bei Summt verunglückten Skiläufern eingestellt. Das bestätigte Polizeisprecherin Dörte Röhrs am Montag. Die Taucher seien sich nach ihrem Sucheinsatz am Freitag sicher, dass in dem gefundenen Eisloch niemand ertrunken sei. Sehr wahrscheinlich sei somit das Szenario, dass sich die ursprünglich ins Eis eingebrochene Frau aus dem Wasser retten konnte und sich mit ihrem Begleiter unbemerkt auf den Heimweg machte. Gewissheit fehle allerdings, weil sich die Betroffenen noch nicht gemeldet hätten und es keine aufschlussreichen weiteren Hinweise gegeben habe.

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Sicherheitstaucher Ronny Bölk beobachtet die gefährliche Arbeit von Einsatztaucher Mario Schweiger, der sich als einziger im Wasser befindet.

Ein Zeuge hatte am Donnerstagnachmittag den Notruf gewählt, weil er auf dem Mühlenbecker See eine Skiläuferin beobachtet hatte, die in das Eis eingebrochen war und um Hilfe rief. Weil er ihr am bewaldeten Ufer zu Hilfe eilte, konnte er nicht sehen, ob ihr ein nachfolgender Skiläufer helfen konnte – oder selbst ebenfalls einbrach. Bei seinem Eintreffen waren beide verschwunden.

Zu den Kosten der Suche, bei der unter anderem ein Fährtenhund und Polizeitaucher zum Einsatz kamen, machte Polizeisprecherin Dörte Röhrs keine Angaben. „Wenn wir einen ernst zu nehmenden Hinweis bekommen, rechnen wir das nicht auf.“

Sind tatsächlich zwei Menschen an dieser Stelle eingebrochen? Quelle: Roeske

Von Helge Treichel

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