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Oberhavel Untersuchung: Es geht es nur um die B 96
Lokales Oberhavel Untersuchung: Es geht es nur um die B 96
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02:17 05.03.2018
Die Berliner Straße wird bei der Lärmaktionsplanung berücksichtigt. Quelle: Stefan Blumberg
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Gransee

Teil 3 des Lärmaktionsplanes: Die Granseer sind weiterhin verpflichtet, an den hochfrequentierten Straßen, in deren Nähe Einwohner in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt werden könnten, Lärmwerte zu ermitteln. Bislang ging es um die Berliner Straße (Bundesstraße 96 vom südlichen Ortseingang bis zum Kreisel) sowie um die Oranienburger Straße (von der Berliner Straße bis zum Meseberger Weg), weil dort die Werte über denen im Lärmindex liegen. Schlussfolgerungen gab es bislang keine.

Die Untersuchung betrifft Straßen mit einem jährlichen Verkehrsaufkommen von drei Millionen Fahrzeugen. 2017 hatten sich die Granseer damit in der zweiten Stufe beschäftigt, jetzt geht es bereits um die dritte Stufe. Der ganze Plan – die Aufstellung wird von der Europäischen Union gefordert – soll dazu dienen, den Lärm zu reduzieren.

Tempo 30 war nur ein Vorschlag

Die vorgeschlagenen Maßnahmen im vergangenen Jahr waren, das Tempo auf den beiden Straßen an bestimmten Tageszeiten auf 30 km/h zu senken. „Aber das sind nur Vorschläge“, sagt Christian Tutsch von der Amtsverwaltung. „Die Verkehrsbehörde sieht das mitunter anders.“ Deshalb wurde das Tempo nicht reduziert.

Inzwischen ist die Ausgangslage eine etwas andere. Die Oranienburger Straße fällt aus dem Lärmaktionsplan heraus. „Wir haben die Auflage bekommen, sie nicht mehr zu berücksichtigen“, sagte Nico Zehmke, stellvertretender Amtsdirektor. „Deshalb lassen wir sie raus.“ Und die Templiner Straße wird nicht dabei sein. Die Granseer Stadtverordneten hatten im vergangenen Jahr angeregt, diese Straße wegen des hohen Verkehrsaufkommens gleich mit untersuchen zu lassen. „Der Vorschlag unsererseits ist, die Templiner Straße nicht mit einzubeziehen, weil sie neu gebaut wurde. Durch den anderen Straßenbelag hat sich der Lärm auf dem Abschnitt wesentlich reduziert“, sagte Christian Tutsch. Übrig bleibt die Berliner Straße, für die eine Untersuchung gemacht werden soll.

Die Lärmaktionsplanung dient hauptsächlich der Gesundheitsvorsorge und hat deshalb die Vermeidung oder Minderung von Lärm zum Ziel. Die Kommunen müssen den Plan auf eigene Kosten erstellen. Der geht über das Landesamt für Umwelt und das Bundesministerium an die EU. Der Plan ist im Abstand von fünf Jahren zu prüfen und gegebenenfalls fortzuschreiben.

Von Stefan Blumberg

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