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Oberhavel Urgesteine gewinnen erstes Springen
Lokales Oberhavel Urgesteine gewinnen erstes Springen
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00:28 24.06.2015
Andreas Lüdemann und Klaus Mallok haben den Sieg mit ihren Pferden geholt. Quelle: MAZ
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Großwoltersdorf

 Klaus Mallok und Andreas Lüdemann, das sind seit Jahren die Champions des Großwoltersdorfer Reit-und Fahrvereins. Der eine ist Kraftfahrzeugschlosser, der andere Landwirt mit 200 Rindern. Beide haben die 50 Lenze schon um einiges überschritten und beide begannen 1972 in Zernikow mit dem sportlichen Reiten unter dem renommierten Hans-Joachim Schulle. Reiten ist ihr Lebenselixier geblieben. Beim Reit- und Springturnier auf der schmucken Anlage in Großwoltersdorf ging es aber auch um die Oberhavel-Kreismeistertitel in Dressur und Springen.

Die beiden Altmeister sitzen heute nur noch selten auf dem Rücken ihrer Pferde. Ihre Rösser Chicago, Faisal und Abraxas sind mit 18, 21 und 18 Jahren auch schon in die Jahre gekommen. Sie werden deshalb nicht überfordert, nur noch für Springen der Klasse A genannt. Aber beide Reiter wissen, dass ihre vierbeinigen Partner noch immer fitte Profis sind. Klaus Mallok zieht es vor, seine Pferde hauptsächlich zu longieren. „Wer viel trainiert, zweifelt an seinem Können“, lautet sein Motto. Andreas Lüdemann ist zwei Jahre überhaupt keine Turniere mehr geritten, bestenfalls ab und an ins Gelände gegangen. Dann musste er allerdings Abraxas erst auf der Koppel einfangen. Und doch haben die beiden Oldies mit ihren tierischen Sportveteranen am ersten Turniertag gleich die erste Springprüfung des gut organisierten 37. Großwoltersdorfer Turniers gewonnen, die garniert von Aprilwetter und Schafskälte in zwei Abteilungen ausgetragen wurde. Darüber jubelten nicht nur die beiden Sattelkünstler sondern auch die 15 Vereinsmitglieder, allen voran Turnierchefin Martina Krüger.

Ebenso fiel die zehn Jahre junge Leonore Kloß aus Sachsenhausen auf. Die talentierte, junge Amazone vom Reitverein Nassenheide wurde mit so guten Leistungen in Dressur und Springen Kreismeisterin Children (bis 14 Jahre), dass sie auch bei den Junioren (bis 18 Jahre) hätte teilnehmen können. Gleichzeitig verteidigte sie ihren Vorjahrestitel. Früher trainierte Leonore im Löwenberger Reit- und Fahrverein, aus dem die diesjährige Children-Vizekreismeisterin Marie Heiduck kommt. Dafür bekamen beide Reitkids wie auch alle anderen frisch gekürten Kreismeister als Ehrengeschenk einen Trainingsgutschein beim Menzer Kaderreiter Max-Hilmar Borchert. Im Oktober können sie die Profistunde einlösen. Dann wird sogar National-Disziplintrainer Heinrich-Herrmann Engemann dabei sein. Mit dieser Trainingseinladung wurde die Jagd um die Kreismeisterehren von Oberhavel gekrönt.

Unter den 14 besten Sattelkünstlern Oberhavels – den goldenen, silbernen und bronzenen Kreismeistern – schnitt der Zuchthof „Drei Eichen“ aus Velten am besten ab. Zum Spring-König avancierte nicht unerwartet Max-Hilmar Borchert vom Reitverein Stechlin-Menz. Mit seinen jungen Pferden gewann der Lokalmatador unter anderem den Udo-Fischer-Gedächtnispreis zu Ehren des einstigen pferdesportbegeisterten Vereinsvorsitzenden, ein Springen der Klasse L mit Stechen, auf dem nervigen Schimmel Cent-blue (0.00/40.10) und wurde hinter Claudia Karbe Carino (RV Wesendorf, 0.00/40.87) noch Dritter auf Cinderella (0.00/41.87). Auch das Springen Klasse M mit Siegerrunde ging an Borchert – wieder auf Cent-blue (0.00/34.38), vor Nele Eberhardt von der LG Reiten Berlin auf Lourice (0.00/35.84). Erneut wurde der Menzer Dritter mit Lejour (4.00/31.41). Den Schlusspunkt der gelungenen Pferdesportveranstaltung setzten zur Freude der Zuschauer die rasanten Gespannfahrer.

Von Margot Schöning

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