Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Am 10. Juli entscheidet die Jury
Lokales Oberhavel Am 10. Juli entscheidet die Jury
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 02.07.2015
Die Mühle in Vehlefanz: Ein echter Hingucker! Quelle: Robert Tiesler
Anzeige
Vehlefanz

Der Oberkrämer-Ortsteil Vehlefanz tritt beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ an. Am Freitag, 10. Juli, kommt die Jury zunächst ins „Haus der Generationen“, um sich über den Ort zu informieren.

„Wir machen eine 20-minütige Präsentation“, erzählte Ortsvorsteherin Erika Kaatsch (BfO) gestern. Mit dabei ist der Ortsbeirat, der Chor „Vehlefanzer Amseln“ sowie Bürgermeister Peter Leys (BfO). Im Anschluss reist die Jury gut anderthalb Stunden durch das Dorf. „Wir wollen ihnen vieles zeigen“, so Erika Kaatsch. Auf der Liste stehen unter anderem Kita und Schule, die Sportplätze, die Milchtankstelle, die Feuerwehr und die Mühle. Ein Zwischenstopp ist am 10. Juli auch an der Baustelle für das neue altersgerechte Wohnheim an der Lindenallee geplant. Und auch die durch von Bankräubern zerstörte Volksbank-Filiale liegt auf dem Weg, „aber dafür können wir ja nichts“, sagte Erika Kaatsch. Ein Nachteil für den Wettbewerb sei das wohl nicht.

Ortsvorsteherin Erika Kaatsch. Quelle: Robert Tiesler

Bei dem Vergleich des Potsdamer Landwirtschaftsministeriums geht es um die Perspektiven des Dorfes und die Bündelung der Kräfte im Ort, um bürgerschaftliches Engagement und das soziale und kulturelle Zusammenleben.

Vehlefanz ist eines von 20 Dörfern aus Brandenburg, die beim Wettbewerb dabei sind, aber das einzige aus Oberhavel. Schon seit dem 26. Juni reist die Jury umher. Der Besuch in Vehlefanz ist die letzte Station auf der Tournee. Wie groß die Chance ist, dass Vehlefanz das Rennen macht, kann Erika Kaatsch nicht einschätzen. „Ich kenne ja auch die anderen Orte nicht.“

Wenn es ihr Dorf aber tatsächlich schafft, „dann hoppse ich in die Luft.“ Es habe immerhin viel Zeit und Mühe gekostet, die Wettbewerbsteilnahme vorzubereiten, viele Menschen haben sich daran beteiligt. „Wir würden uns freuen, wenn es klappt“, so die Ortsvorsteherin.

Von Robert Tiesler

In der Granseer Innenstadt schließt Günter Schmidt sein Optiker-Geschäft am 17. Juli. Die Nachfolger stehen schon bereit. Judith Behm und Stefan Habicht eröffnen es Ende August neu. Sie haben sich einen passenden und originellen Namen ausgedacht: Granseher wird das neue Fachgeschäft heißen.

04.07.2015

Die Zahl der Asylbewerber in Zehdenick hat sich innerhalb weniger Tage mehr als verdoppelt. 60 Flüchtlinge wurden in der Gemeinschaftsunterkunft am OSZ untergebracht. Damit ist die Kapazitätsgrenze der Einrichtung fast erreicht. Weitere Flüchtlinge müssen untergebracht werden.

04.07.2015

Eine der letzten Baulücken im alten Ortskern von Hennigsdorf wird geschlossen. Die Firma Schaum-Massivhaus errichtet neben dem ehemaligen Restaurant „Schlachteplatte“ zwei Doppelhäuser und eine Stadtvilla.

04.07.2015
Anzeige