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Vehlefanzer muss seine Parkbank abbauen

Ärger Am Kienluch Vehlefanzer muss seine Parkbank abbauen

Seit 2014 steht in der Straße Am Kienluch in Vehlefanz in Höhe der Hausnummer 22 eine Parkbank. Werner Schmidt hat sie gebaut und dort aufgestellt. Oft wird sie von Anwohnern und Passanten genutzt. Nun aber muss sie weg – denn sie steht auf öffentlichem Grund, so das Ordnungsamt.

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Werner Schmidt und Christine Louisoder auf der Bank.

Quelle: Robert Tiesler

Vehlefanz. Die Anwohner in der Straße Am Kienluch in Vehlefanz sind enttäuscht. Seit 2014 steht in Höhe der Hausnummer 22 eine Parkbank. Die muss nun allerdings bis zum 2. Mai abgebaut werden. Der Grund: Nicht die Gemeinde Oberkrämer hat sie dort aufgestellt, sondern ein Privatmann.

„Vorher stand hier eine tragbare Bank, die irgendwann kaputt war“, erzählt Werner Schmidt. „Wir haben uns dann überlegt, eine neue aufzustellen.“ Diese ist dann auch fest installiert worden, „damit sie keiner klaut.“

Die Bank hat Werner Schmidt selbst gebaut, er bezeichnet sie als sein Gesellenstück zum Ruhestand. Nun aber hat sich das Ordnungsamt bei ihm gemeldet – die Bank muss weg. Der Vehlefanzer versteht das nicht: „Wir sind doch sowieso für die Pflege der Grünfläche verantwortlich“, sagt er. „Ewig war das hier überhaupt kein Problem“, ergänzt Anwohnerin Christine Louisoder. Öfter mal werde die Bank genutzt, von Spaziergängern, Radfahrern, Rollatorbenutzern oder Jugendlichen.

Kommenden Sonntag wird die Bank abgebaut

„Ich hatte auch angeboten, das Stück zu pachten“, sagt Werner Schmidt. „Oder man könnte ein Schild anbringen: Sitzen auf eigene Gefahr. Aber da ist das Ordnungsamt auch nicht drauf eingegangen.“ Schmidt wird nun eine Ordnungsstrafe in Höhe von 2000 Euro angedroht. Am kommenden Sonntag will er die Bank nun abbauen.

„Die Aufstellung einer Parkbank ist der Straßenbauverwaltung vorbehalten“, sagte Dirk Eger, der Leiter des Ordnungsamtes, am Montag. „Wir haben ein eng bebautes Wohngebiet.“ Ausnahmen könnten nicht zugelassen werden. Ansonsten könnte das Beispiel Schule machen. Jeder könne sich aber an die Gemeinde wenden und Vorschläge machen, wo eine Bank aufgestellt werden könnte. „Dann bezahlen wir die auch“, so Eger.

Von Robert Tiesler

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