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Oberhavel Velten: Alle Mieter wieder in ihren Wohnungen
Lokales Oberhavel Velten: Alle Mieter wieder in ihren Wohnungen
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20:41 04.03.2016
Großeinsatz für die Veltener Feuerwehr bei einem Kellerbrand am Dienstagabend in Velten-Süd. Quelle: Gawande
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Velten

Nach dem Kellerbrand in Velten-Süd am Dienstagabend, bei dem die Bewohner aus 135 Wohnungen evakuiert werden mussten, konnten am Freitagvormittag auch die letzten Mieter wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Freiwillige Feuerwehr Velten zog ein positives Fazit. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten habe gut geklappt. „Beim Feuer waren Sanitär- und Stromleitungen im Keller sowie die Regenentwässerung des Hauses beschädigt worden“, berichtet Petra Sonnemann von der Wohnungsgenossenschaft „Vorwärts“ Velten, Vermieter der betroffenen Wohnungen. Eine genaue Schadenshöhe liegt noch nicht vor. „Die groben Schäden wurden beseitigt, weitere Arbeiten sind aber noch notwendig“, so Sonnemann weiter, die am Brandabend schnell vor Ort war und für die Unterbringung der vorübergehend Wohnungslosen in örtlichen Hotels gesorgt hatte. Das Anbringen von Rauchmeldern, bis 2020 zudem Pflicht in Brandenburg, wird geprüft.

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Vor allem die Geschichte der kleinen Emilia Schulze rührte viele MAZ-Leser. Feuerwehrmann Tim Conrad rettete das kleine Mädchen mit einer Drehleiter. Dafür musste er einen kleinen Trick anwenden. Welchen, verraten wir hier. Ein Foto von Emilia und Conrad finden Sie in der unten stehenden Bildergalerie.

Dienstag, 1. März: In Velten (Oberhavel) ist am Abend im Keller eines Wohnhauses ein Brand ausgebrochen. 10 Menschen sind dabei verletzt worden, darunter ein Feuerwehrmann. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten mehr als 120 Bewohner ihre Wohnungen verlassen, einige sind derzeit nicht bewohnbar.

Ein positives Fazit des Einsatzes zieht die Freiwillige Feuerwehr Velten. „Die Zusammenarbeit aller Beteiligten war sehr gut“, betont der stellvertretende Stadtwehrführer Enrico Neumann. Alle Bereiche, Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, aber auch Stadt – die Bürgermeisterin war vor Ort – und Wohnungsverwaltung hätten ineinander gegriffen. „Ein nicht alltäglicher Einsatz, bei dem man immer zwei Schritte voraus denken muss“, so Stadtwehrführer Heiko Nägel. Deshalb wurden auch die Bewohner eines weiteren angrenzenden Wohnblocks evakuiert. Somit mehr als die bisher bekannten 126 Personen.

Weil am Dienstagabend in Velten-Süd ein Keller brannte, mussten die Bewohner von 135 Wohnungen wegen der starken Rauchentwicklung evakuiert werden. Aber hinter den nackten Zahlen der Statistik würden sich immer Menschen verbergen, wie es schon der stellvertretende Veltener Stadtwehrführer Enrico Neumann auf der jüngsten Jahreshauptversammlung angemerkt hatte.

Von Ulrike Gawande

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