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Velten: Bürger gegen Einbrecher

Nach Einbruchsserie Velten: Bürger gegen Einbrecher

Die Ofenstadt hatte zuletzt oft Einbrüche in Geschäfte zu verzeichnen, die Verunsicherung ist groß. Bürger, die ehrenamtlich Präsenz in der Stadt zeigen, könnten die Einbrecher fernhalten. In Bärenklau funktioniert das mit den sogenannten „Sicherheitspartnern“ seit Jahren gut. Die Veltener SPD will über das Vorhaben Mitte März genauer informieren.

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Frank Steinbock (SPD) würde die Gruppe leiten.

Quelle: Foto: Archiv

Velten. Veltener sind verunsichert, zuletzt gab es etliche Einbrüche, vor allem im Geschäfte. Der SPD-Stadtverband erwägt deshalb die Gründung einer Gruppe von Ehrenamtlichen, die sich als Sicherheitspartner auf der Straße umsehen und durch ihre Präsenz Einbrüche verhindern sollen. Bürger sind eingeladen, sich bei der SPD-Ortsvereinsversammlung am 15. März um 19 Uhr im Sportcasino, Germendorfer Straße 73, in Velten darüber zu informieren.

Als Gäste werden Mario Bergel, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Oberhavel, und Stefan Boye, Revierleiter Polizei Hennigsdorf zu Gast sein. Auch Innenminister Karl-Heinz Schröter haben die Genossen eingeladen, zugesagt hat er noch nicht. Dabei sein werden aber Vertreter der Sicherheitspartner aus Bärenklau. Dort sind Bürger seit Jahren aktiv, derzeit sind es etwa 20. Die Einbrüche sind in dieser Zeit drastisch zurückgegangen. „Wir wollen das nach dem Vorbild der Bärenklauer machen“, sagt der Stadtverordnete und pensionierte Polizist Frank Steinbock (SPD). Er würde sich auch anbieten, die Leitung der Veltener Sicherheitspartner zu übernehmen.

Bei Pro Velten, der größten Fraktion in der SVV, stößt der Vorschlag auf offene Ohren. „Ich halte die Idee grundsätzlich für nicht schlecht,da ich alle Projekte befürworte, bei denen sich die Veltener gegenseitig unterstützen und die die Ofenstädter näher zusammen bringen“, sagt Fraktionschef Marcel Siegert. Wie eine Sicherheitspartnerschaft ausgestaltet und durch die Stadt unterstützt werden könnten, sollte man gemeinsam besprechen. Siegert fordert auch, dass die Landesregierung die Sicherheitsbehörden wieder so ausstatten müsse, dass sie ihrer Aufgabe gerecht werden könne.

Laut Informationen der Polizei-Pressestelle stiegen die Einbrüche in Unternehmen in den vergangenen Jahren leicht. Gab es 2013 genau 32 Einbrüche in Firmen der Ofenstadt, waren es im Jahr darauf zehn mehr. In Wohnungen und Einfamilienhäuser gab es 2013 27, im Jahr darauf „nur“ noch 12 Einbrüche. An der Statistik für das Jahr 2015 arbeite die Polizei indes noch. Es sei aber zu erwarten, dass die Einbrüche in Häuser in etwa stagnieren, jene in Firmen noch mal leicht zugenommen haben, hieß es zuletzt von der Polizei.

Von Marco Paetzel

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