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Velten: Ein Ohr für die Bürger

Bürgermeistersprechstunde Velten: Ein Ohr für die Bürger

Sechs bis acht Veltener finden zu den jährlich vier Sprechstunden den Weg zu ihrer Stadtobersten Ines Hübner (SPD). „Straßenschäden, kaputte Straßenbeleuchtung oder Probleme auf Spielplätzen sind die Hauptsorgen“, resümiert die Bürgermeisterin, die stets ein offenes Ohr für die Einwohner hat.

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Herr Binek nutzt die Bürgermeisterstunde in Velten.

Quelle: Foto: Ug

Velten . „Wenn der Bürger nicht ins Rathaus kommt, dann muss der Bürgermeister halt zu den Bürgern kommen.“ An diesen Satz von Heiko Manthey, Vorgänger von Ines Hübner im Amt des Veltener Bürgermeisters, erinnert sich Gerhard Binek, als er am Dienstagnachmittag die Gelegenheit nutzt, zur Bürgermeistersprechstunde in die Ofen-Stadt-Halle zu kommen.

Ja, da sei womöglich etwas dran, gibt Ines Hübner (SPD) dem 72-jährigen Urveltener Recht: „Manche Bürger empfinden eine gewisse Hemmschwelle, mit Problemen ins Rathaus zu kommen.“ Andere aber wüssten vor allem die kürzeren Wege zu schätzen, wenn sie sich, von den insgesamt vier Sprechzeiten, zwei Mal im Jahr im Bürgerhaus den Sorgen und Nöten der Bürger in Velten Süd stellt.

Sechs bis acht Veltener finden zu den Sprechstunden den Weg zu ihrer Stadtobersten. „Straßenschäden, kaputte Straßenbeleuchtung oder Probleme auf Spielplätzen sind die Hauptsorgen“, resümiert die Bürgermeisterin, die stets ein offenes Ohr für die Einwohner hat.

So auch bei Gerhard Binek, dessen gepflasterte Auffahrt an der Breiten Straße an den Kanten abzusacken droht. Er habe auch schon mit Bauamt und Tiefbauamt der Stadt Kontakt aufgenommen, berichtet der einstige Friedhofsmitarbeiter. Doch sei er mit der Bürgerfreundlichkeit des Amtes nicht glücklich gewesen. Ebenso wenig wie mit dem, für ihn im unverständlichen Amtsdeutsch gehaltenen Schriftverkehr. Binek: „Die könnte man bürgerfreundlicher schreiben.“

Zur Verdeutlichung seines Anliegens hat der Rentner Fotos des sorgenbereitenden Pflasters dabei. Ines Hübner erkennt schnell die Problematik, und anstatt über Material oder Zuständigkeiten zu diskutieren, sagt sie dem Bürger einen Vor-Ort-Termin zur genauen Begutachtung zu. Zusätzlich sollen aber auch die Eigentumsverhältnisse geprüft werden, da Zufahrten zu hundert Prozent Sache des Eigentümers seien, so Hübner. Binek: „Es müsste etwas gemacht werden, bevor es noch schlimmer wird.“

Da aufgrund der Hitze nur wenige Bürger gekommen sind, bleibt Gerhard Binek noch Zeit für ein Pläuschchen. Er hat alte Veltener Ansichten und weitere Fragen, zu Bahnhof, Unkrautvernichtern und Bauprojekten auf seinem Notizzettel stehen: „Ich habe von der Sprechstunde im Amtsblatt gelesenen. Das ist eine gute Idee.“

Überhaupt ist der Alteingesessene zufrieden mit der Arbeit seiner Bürgermeisterin: „Ich muss ein großes Lob aussprechen, es ist viel passiert in der Stadt.“

Von Ulrike Gawande

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