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Velten: Ein Paradies für Kinder

Indoor-Spielplatz „Veltinchen“ Velten: Ein Paradies für Kinder

Rund 2200 Quadratmeter misst „Veltinchen“ – der neue Indoor-Spielplatz im Veltener Businesspark. Er soll Platz für rund 300 Personen bieten. Wenn alles gut geht, kann die Halle im Dezember eröffnet werden. Es ist der erste Indoor-Spielplatz im Landkreis Oberhavel. Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner ist überzeugt, dass das Projekt erfolgreich wird.

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Bauherr Hans-Dieter Schwill im künftigen Spieleparadies.

Quelle: Marco Paetzel

Velten. Er steht in der Mitte der Halle, hinter ihm hämmern und schweißen Arbeiter. „Das haben die Firmen bis jetzt gut hingekriegt“, sagt Hans-Dieter Schwill. Auf dem Grundstück zwischen dem Baumarkt und dem Hundesportplatz lässt der Berliner Immobilienunternehmer einen Indoor-Spielplatz bauen, es ist ein im Landkreis bislang einzigartiges Projekt. Mehr als 2200 Quadratmeter misst die knallrote Halle im Veltener Businesspark, die einmal Platz für bis zu 250 Kinder samt Eltern bieten soll.

Bei den Spielgeräten will der Unternehmer keine Kompromisse machen. „Wir wollen anderen Indoor-Spielplätzen nicht hinterher hinken“. Herzstück der Halle – der Name wird „Veltinchen“ sein – soll eine riesige Landschaft mit Trampolinen, Wellenrutschen oder Drehtonnen sein. Auf der anderen Seite soll ein Bereich für kleine Tüftler entstehen, in dem sie mit 3600 großen Legosteinen eigene Konstruktionen bauen können. „So viele Legosteine gibt es sonst nirgendwo in Deutschland“, sagt Schwill. Weitere Highlights sind eine Mini-Stadt, die die Kinder mit einer Art Autoscooter befahren können und ein Radparcours. Die Eltern sollen ihren Nachwuchs immer im Blick haben, für sie soll es Platz im oberen Teil der Halle geben. Auch Geburtstage können in der Halle gefeiert werden. „Die Kinder spielen und essen hier, und die Eltern müssen zuhause nichts aufräumen“, so Schwill.

Wenn alles gut geht, könnte die Halle im Dezember eröffnet werden. Eigentlich sollte der Indoor-Spielplatz schon im kommenden Monat eröffnen. Doch vom gesamten Gelände musste zunächst Boden abgetragen werden, weil der Kampfmittelbeseitigungsdienst den Untergrund untersuchte. „Das hat etwas länger gedauert“, sagt Hans-Dieter Schwill.

Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner (SPD) hat das Projekt erst skeptisch gesehen, klingt nun aber optimistisch. „Ich bin überzeugt, dass das ein ganz toller Höhepunkt in unserer Stadt wird.“ Der Spielplatz liege nahe an der Autobahn und sei gut erreichbar. Hübner glaubt, dass er von Kindern und Eltern gut angenommen werde. Auch Schwill ist optimistisch, dass das Projekt erfolgreich wird. Im Netzwerk Facebook hat die Seite „Veltinchen – Ein Indoorspielplatz entsteht“ schon rund 1000 Fans.

Auf die Idee mit dem Spielplatz hatte Schwill seine Tochter Marie-Luise Lange gebracht, die in Velten ein Fotostudio betreibt. Mit ihren fünf Kindern war die Veltenerin an Wochenenden oft in Indoorspielplätzen in Berlin unterwegs, in der näheren Umgebung gab es nichts. Lange, die auch ihr Fotostudio in die Halle verlegt, wird „Veltinchen“ mit ihrem Mann betreiben. Schwill will aber immer wieder vorbeischauen und anpacken. „Das ist ja ein Familienprojekt“, sagt Hans-Dieter Schwill.

Von Marco Paetzel

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