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Velten: Häuser statt Ruine

Seniorenheim vor Abriss Velten: Häuser statt Ruine

Das ehemalige Wohnheim in der Kremmener Straße soll abgerissen werden, auf dem Gelände sollen dann Häuser gebaut werden. Das Problem ist allerdings, dass der Abriss teuer wird, weil es auf dem Gelände Bunkeranlagen gibt. Dafür will die Stadt Velten nun Fördermittel vom Land beantragen.

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Eine Ausstellung zur Innenstadtgestaltung wurde gerade in der ehemaligen Rossmann-Filiale eröffnet. Bürger können sich in die Planungen einbringen.

Quelle: Ulrike Gawande

Velten. Das ehemalige Johannesstift-Seniorenheim in der Kremmener Straße steht seit Jahren leer, mittlerweile ist es nur noch eine unansehnliche Ruine. Nun soll das Grundstück, das der städtischen Regionalentwicklungsgesellschaft (REG) gehört, in das Förderprogramm „Stadt-Umland-Wettbewerb“ aufgenommen werden. Die Veltener Stadtverwaltung will das Areal auf diese Weise für Bauprojekte freimachen. Dafür wurde auch der Flächennutzungsplan geändert. „Ziel ist es,die Ruinen, die dort stehen, abzutragen und das Gelände für Wohnungen zu nutzen“, erklärte Veltens Bauamtsleiter Berthold Zenner am Dienstagabend im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung .

Die Unterstützung aus dem Förderprogramm sei wichtig, weil auf dem Gelände, auf dem sich einst eine Munitionsfabrik befand, noch etliche Bunker im Boden seien. Die Arbeiten dürften also teuer werden. Das Gelände aufzubereiten, sei daher weder für die Kommune noch für private Projektentwickler ohne weiteres machbar, erklärte Berthold Zenner. Zu den Plänen der Stadtverwaltung soll es in der kommenden Stadtverordneteversammlung einen Beschluss geben, kündigte er an.

Sicherheitsbedenken äußerte die Veltenerin Marianne Michaelis in der Einwohnerfragestunde. Das leerstehende Seniorenheim sei zuletzt immer wieder von Vandalismus betroffen gewesen. „Mir wurde gesagt, dass sich dort Jugendliche treffen, und die Fenster zerstören“, so Michaelis. Zudem werde aus einer Dachluke gar mit einem Gewehr mit bunten Kugeln geschossen.

Bauamtsleiter Zenner bestätigte, dass es dort Vandalismusprobleme gebe. „Da sollten wir dringend handeln.“ Der Zaun des Geländes sei kürzlich ausgebessert worden, jedoch sei das keine langfristige Lösung. Der Ausschussvorsitzende Frank Steinbock (SPD) erklärte, dass das Gelände mit Schloss und Kette gesichert sei, allerdings sei der Zaun nicht unüberwindbar. „Dazu müsste man einen noch höheren Zaun ziehen.“

Von Marco Paetzel

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