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Velten: Radwegpflicht wackelt

Dürfen Radler die Straße benutzen? Velten: Radwegpflicht wackelt

Sven Krein aus Velten hatte gefordert, dass die Straßenverkehrsbehörde auf dem Teilabschnitt der L172 den Benutzungszwang für den Radweg aufhebt. Das Verwaltungsgericht Potsdam hat im Juli die Radwegebenutzungspflicht für die Viktoriastraße und die L172 zwischen Post- und Uhlandstraße aufgehoben. Der Landkreis prüft eine Berufung.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Velten. Das Verwaltungsgericht Potsdam hat im Juli die Radwegebenutzungspflicht für die Viktoriastraße und die L172 zwischen Post- und Uhlandstraße aufgehoben. „Derzeit wird geprüft, ob der Landkreis gegen das Urteil vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg in Berufung geht“, erklärte Kreissprecher Ronny Wappler am Montag. Die Entscheidung müsste innerhalb der nächsten vier Wochen fallen. Ohne Berufung würde das Urteil rechtskräftig werden, Radfahrer müssten dann nicht mehr zwingend auf den Radweg ausweichen.

Kläger war der Veltener Sven Krein. Er hatte gefordert, dass die Straßenverkehrsbehörde auf dem Teilabschnitt der L172 den Benutzungszwang für den Radweg aufhebt. Nach dem Neubau der Straße hatte der Landkreis den Bürgersteig entlang der Straße auch als Radweg ausgewiesen. Sven Krein hatte das kritisiert. Der Weg sei zu eng und wegen der Einfahrten zu den Grundstücken zu gefährlich. „Die Straße ist ja breit genug für einen Radstreifen auf der Fahrbahn“, sagte Sven Krein unlängst. Der Kreis habe wohl Geld sparen wollen. Auf einigen Abschnitten der L172 hatte der Landkreis dem Ansinnen des Velteners schon von selbst nachgegeben.

Es geht auch um die Viktoriastraße, auch hier gab das Gericht Krein recht. Die Verwaltung schätzt den Verkehr auf der Straße als riskant für Radfahrer ein. Sven Krein hingegen meint, dass Radler auf der Fahrbahn sicherer fahren. Speziell auf der Kreuzung zum Katersteig könnten sie auf dem Gehweg umgefahren werden. Krein rechnet nicht damit, dass der Kreis in Berufung geht, zu eindeutig sei die Sachlage.

Von Marco Paetzel

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