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Velten: Zustimmung zur Kitabedarfsplanung

Sozialausschuss ist sich einig Velten: Zustimmung zur Kitabedarfsplanung

Während Hort und Krippen in Velten aktuelle aus allen Nähten platzen, beschäftigte sich der Sozialausschuss mit den Kita- und Schulbedarfsplanungen für die Jahre 2017 bis 2022. Ein schwieriges Unterfangen, weil laut Prognose des beauftragten Forschungsinstitutes die Geburtenzahlen zukünftig star“k sinken werden.

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Hortplätze der Kita werden für Krippenkinder gebraucht.

Quelle: Foto: UG

Velten. Eigentlich standen beim Sozialausschuss in Velten am Donnerstag deutlich mehr Punkte auf der Tagesordnung, doch mussten die meisten vertagt werden. Lediglich die beantragten Fördermittel für eine weihnachtliche Lichterfahrt der Senioren nach Berlin wurden entschieden sowie dem Kita- und Schulbedarfsplan für die Jahre 2017 bis 2022 zugestimmt. Einstimmig der Stadtverordnetenversammlung empfohlen.

Im März 2015 hatte die SPD/FWO-Fraktion die Verwaltung beauftragt nicht erst 2017, sondern schon Anfang 2016 eine Aktualisierung des Kita-Bedarfsplans vorzustellen. Um sich auf eine sichere Datengrundlage stützen zu können, hatte die Stadt die Dienste eines externen Beratungsunternehmens, des Hamburger Forschungsinstituts „F&B“, in Anspruch genommen.

F&B-Mitarbeiter Thorsten Hühn stellte den Ausschussmitgliedern nun die im vergangenen Jahr erarbeiteten Daten vor. Rechengrundlage waren Einwohnerzahlen des Stichtages 31. Dezember 2014, was für deutliche Verwunderung bei den Abgeordneten sorgte. Hatte man doch gerade wegen der zuletzt stark schwankenden Zahlen beim Bedarf an Kita- und Grundschulplätzen in der Ofenstadt auf aktuelleres Zahlenmaterial gehofft.

Da aber nun der Stadt das Rechenmodul vorliegt, mit der selbst eine Prognose erstellt werden kann, forderte der Ausschussvorsitzende Steffen Barthels (SPD) die Verwaltung auf, zum Hauptausschuss Anfang Mai verifizierbare Zahlen für 2015 vorzulegen.

Thorsten Hühns Zahlen sorgten im Plenarsaal für weitere Ernüchterung, denn er erklärte, dass in Velten die Geburten zukünftig stark rückläufig sein werden. Grund dafür sei die fehlende Generation der Mütter im gebärfähigem Alter. 2014 gab 129 Geburten , 2015 nur 100. Velten verzeichne zwar Zuzüge, doch würden diese eher in der Generation 60 Plus liegen. Hühn: „Diese Lücke muss geschlossen werden.“ Beispielsweise durch neue Wohngebiete, bezahlbaren Wohnraum , damit Familien nach Velten ziehen können.

„Wir haben eine Wellenbewegung bei den Geburten, zahlreiche Zu- und Wegzüge“, erklärte auch Bürgermeisterin Ines Hübner (SPD). Das mache die Planung im Kita-Bereich kompliziert. „Wir müssen die Räume, die wir haben, besser nutzen.“ Wenig sinnvoll sei hingegen, für viel Geld neu zu bauen, damit man später unnötigen Leerstand habe, so Hübner.

Doch derzeit ist der Bedarf an Kita-Plätzen groß. „Im Hort sind wir ausgelastet. Besonders in Velten-Süd, wo im Sommer drei neue erste Klassen aufgemacht werden sollen“, so Sozialfachbereichsleiterin Kerstin Husarzewsky. Im Krippenbereich sei man ebenfalls an der Kapazitätsgrenze. Benötige dringend die Räume des Hortes in der Kita Kunterbunt. Lediglich die Kindergartenplätze seien nicht komplett belegt. Im Ausschuss erwog man verschiedene Möglichkeiten, die nun geprüft werden sollen, fand aber keine kurzfristig realisierbaren Lösungen.

Von Ulrike Gawande

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