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Velten Andy Borg feiert die Stadlzeit in der Ofenstadthalle
Lokales Oberhavel Velten Andy Borg feiert die Stadlzeit in der Ofenstadthalle
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00:29 03.02.2019
Andy Borg in der  Ofenstadthalle Quelle: Robert Roeske
Velten

Im Fernsehen moderierte Andy Borg im Sommer 2015 zum letzten Mal den „Musikantenstadl“. Inzwischen gibt es die Musikshow nicht mehr – in gewisser Weise lebt sie aber auf den Bühnen deutscher Sporthallen weiter. Am Sonnabendnachmittag war in der Veltener OfenstadthalleStadlzeit“.

Gemeinsam mit den Dorfrockern, Gaby Albrecht und Monique aus der Schweiz unterhielt der Showmaster gute drei Stunden lang sein Publikum. Etwa 700 Menschen waren in die Halle gekommen, die so gut wie ausverkauft war.

Gute Stimmung bei Andy Borg in der Ofenstadthalle. Quelle: Robert Roeske

„Ich bin gespannt auf Andy Borg, er ist immer sympathisch und locker“, sagte Rosemarie Tosch vorher. Die Veltenerin war vor allem wegen ihm in die Ofenstadthalle gekommen. Ebenso Elfriede Bauer, ebenfalls aus Velten. „Weil wir ihn noch nie live gesehen haben“, erzählte sie. „Das ist ein netter, freundlicher Kerl.“ Sie findet es schade, dass es den Musikantenstadl im Fernsehen nicht mehr gibt.

Auch Sieglinde Weiß aus Velten war vor allem wegen Andy Borg gekommen. „Ich mag seinen Humor, seinen Witz. Aber Gaby Albrecht ist auch gut.“ Sie war das erste Mal bei einem solchen Konzert in Velten. Annegret Spangenberg war extra aus Gransee angereist. „Ich finde eigentlich alle gut“, sagte sie zu den Künstlern dieses Nachmittags. „Aber vor allem Andy Borg und Gaby Albrecht.“ Sie geht oft auf solche Konzerte. „Wir nehmen alles mit“, sagte sie. Auch bei der Veranstaltung mit Heintje vor einigen Wochen war sie.

Etwa 700 Leute waren da. Quelle: Robert Roeske

Stadlzeit, wir sind so weit“, sang Andy Borg zu Beginn der Show. Von Mitte Januar bis Mitte April ist er mit seinen Kollegen auf Tour. Etwa 40 Termine sind geplant, Velten ist die Nummer sieben. Zum leichten Schneefall draußen sagt er dann: „Mittlerweile liegen draußen 70 Zentimeter Schnee, aber wir werden gut verpflegt.“ Allerdings entschuldigte er sich erst mal für seinen Dialekt. „Wir sind Wiener und können nicht anders.“ Er habe gute Erinnerungen an die Zuschauer in Velten. „Es war damals nicht schwer, Sie in Stimmung zu bringen.“ Deshalb sei er wieder dort.

Es dauerte in der Tat nicht lange, bis Andy Borg das Publikum auf seiner Seite hatte. Passend dazu sang er dann „Wir sind eine große Familie, wir gehören zusammen, und keiner ist allein.“ Die Zuschauer klatschten mit.

Andy Borg verbreitete gute Laune. Quelle: Robert Roeske

Die Dorfrocker hat Andy Borg 2007 bei einer Silbereisen-Show kennengelernt. Sie hätten die Volksmusik jungen Menschen näher gebracht, sagte er. „Ab geht die Luzi, immer geradeaus“, sangen die Brüder Tobias, Markus und Philipp Thomann. Da sie die Veltener Zuschauer aufforderten, einmal mal aufzustehen, lockerte sich die Stimmung zusehens. „Egal, wie traurig du bist, im Kühlschrank ist immer ein Licht“, hieß es im nächsten Song, zu dem fast alle in der Halle schunkelten.

Das Lob gab es von Andy Borg umgehend: „Das sind junge Menschen mit super Musik.“ Gemeinsam stimmten sie dann den Peter-Alexander-Hit „Die kleine Kneipe“ an –allerdings in einer etwas schnelleren, schlagermäßigen Version.

Auch die Auftritte von Gaby Albrecht und Monique kamen im Laufe des späten Nachmittags in Velten gut an. Schlager- und Volksmusik-Fans kommen auch weiterhin in der Ofenstadthalle zum Zuge. Am 23. März gastiert Stefan Mross mit der Show „Immer wieder sonntags“ in der Stadt –mit dabei sind dann Bata Illic, Anna-Carina Woitschack und Die Ladiner.

Von Robert Tiesler

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