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Velten Der eigene Bruder als letzte Hoffnung
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17:47 31.05.2018
Ein Bild aus besseren Tagen: Petra und Peter Heinz auf Achse mit ihren Drillingen. Quelle: privat
Velten

Für Peter Heinz ist jeder Tag eine Qual. „Er stolpert mir hier nur durch die Gegend, die Chemo ist bei der Hitze noch schlimmer“, sagt seine Frau Petra. Im Mai 2016 erhielt ihr Mann die Diagnose, dass er an einem Multiplen Myelom leidet. Eine unheilbare Krebserkrankung, die die Knochen angreift und das Knochenmark vernichtet. „Halswirbel und Becken sind durchlöchert. Nach jedem Sturz könnte er im Rollstuhl sitzen“, sagt seine Frau. Doch nun gibt es eine gute Nachricht: Sein jüngerer Bruder Thomas kommt für eine Knochenmarkspende in Frage. „Es passt alles, das ist ein Träumchen“, sagt Petra Heinz. Mitte Juli soll die Transplantation stattfinden. Die Heilungschancen betragen etwa 30 Prozent, die Sterberate bei der Transplantation allerdings auch 20 Prozent, erklärt Petra Heinz.

Nun hat das Ehepaar, beide sind schon Rentner, aber auch noch ein anderes Problem. Im Januar buchte Petra Heinz für sich, ihren Mann und die drei kleinen Drillinge Karolina, Anna und Viktoria für 790 Euro einen Urlaub in einem Ferienhaus. Es liegt am Ortsrand der Stadt Norden, unweit der Insel Norderney. Das Haus bietet Platz für sechs Erwachsene und zwei Kleinkinder. Das Problem nur: Die Buchungszeit, 16. bis 23. Juni, fällt genau in die Zeit der geplanten Transplantation. „Leider können wir die Reise aber nicht mehr stornieren, wir würden nur noch 40 Prozent zurückbekommen“, sagt Petra Heinz. Sie sucht nun intensiv nach jemandem, der die Reise übernehmen will. Unter anderem sucht sie in der Veltener Facebook-Gruppe. „Wir können das Geld dann für eine Reise beiseite legen, wenn es meinem Mann hoffentlich wieder besser geht.“ Sie hofft, dass sich noch jemand findet.

Schließlich hat die Familie schon einmal unerwartet Hilfe bekommen: Im März 2017 nach der Krebs-Diagnose stand das Team der RTL 2-Serie „Zuhause im Glück“ vor der Tür, um das baufällige Haus der Familie Heinz, Baujahr 1928, flottzumachen.

Von Marco Paetzel

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