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Velten Ein Hauch Bella Italia in Velten
Lokales Oberhavel Velten Ein Hauch Bella Italia in Velten
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11:03 06.08.2018
Disziplin Schutzdienst – der Hund muss den Scheintäter auf Kommando angreifen und ablassen. Der Soft-Stock aus Schaumgummi simuliert einen Angriff. Quelle: Robert Roeske
Velten

Seit Wochen haben sie gemailt, gearbeitet und organisiert – die Mitglieder vom Hundesport Verein Velten und vom Klub für Terrier. Die Vereine richten in Velten die Deutsche Meisterschaft für Gebrauchshunde aus. Am Wochenende fand das hochkarätige Turnier statt, bei dem sich die fünf besten für die Weltmeisterschaft in Italien im September qualifizieren. Traurig für die zwei Organisatoren – kein einziger Vierbeiner aus ihren Vereinen qualifizierte sich. „Unsere Hunde waren gut, aber eben nicht gut genug“, sagt Uwe Krachudel (57) vom Klub der Terrier. Kein Teilnehmer kam aus Oberhavel.

Hartmut Rosenthal und Aik fahren mit 241 Punkten heim – zu wenig für die Weltmeisterschaft. Spaß hatten die beiden aber trotzdem. Quelle: Jeannette Hix

Angetreten zum Turnier sind 55 sogenannte Gebrauchshunde aus zwölf Rassen wie Deutscher Schäferhund, Dobermann, Riesenschnauzer, Aridale Terrier, Boxer, Rottweiler und Malinois. „Eigentlich trainiert man ein Leben lang für Meisterschaften wie diese“, sagt Hartmut Rosenthal (66) aus der Uckermark, neben dem Aridale-Terrier Aik (6) „Platz genommen“ hat. Von den Erfahrungen profitiere dann immer der nachfolgende Hund. „Bis etwa zum 8. Lebensjahr kann man mit einem Hund wie Aik an Turnieren wie diesem teilnehmen“, meint Rosenthal. „Älteren Hunden sollte man das nicht mehr zumuten.“ Mit Aiks Leistungen ist der Ex-Polizist mehr als zufrieden. Von der höchst möglichen Punktzahl von 300 hat Aik 241 erreicht. „Der Spaß an der Arbeit muss immer im Vordergrund stehen.“

Silke Kelpen und B-Creasy gaben alles und fahren mit 257 Punkten zurück nach Karlsruhe. Quelle: Jeannette Hix

Bei dem Turnier müssen drei Disziplinen gemeistert werden. Bei der Fährtenarbeit ist die Schnüffelnase gefragt. Innerhalb von 20 Minuten soll der Vierbeiner drei versteckte Mini-Gegenstände auf 600 Metern gefunden haben. Bei den Gehorsamsübungen muss der Hund ohne Leine liegen bleiben, bei Fuß laufen und über eine 1,80 Meter hohe Hürde klettern. Auch der sogenannte Schutzdienst, bei dem die Vierbeiner einen „Scheintäter“ stellen und auf Kommando von ihm unverzüglich ablassen müssen, wird – wie bei den anderen Disziplinen – mit bis zu 100 Punkten bewertet. „Sieger des Turniers wurde mit 281 von 300 möglichen Punkten Knut Fuchs mit Malinois Nexor vom Brumsbecker Land“, sagt Thomas Boguth vom Hundesportverein Velten.

Von Jeannette Hix

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