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Velten Ins kalte Wasser gesprungen
Lokales Oberhavel Velten Ins kalte Wasser gesprungen
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00:19 18.09.2018
Susanne Mihatsch (2.v.r.) und Petra Prestel (r.) mit Team. Nur ein Geldautomat wird vermisst. Martin Möller beantragt ihn immer wieder. Quelle: Ulrike Gawande
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Velten

Einzelne Briefumschläge sind der Renner in der vor einem Jahr neu eröffneten Partnerfiliale der Post in der Veltener Poststraße. Zwar gab es auch früher an selber Stelle schon eine Postagentur, doch die wurde am 27. Mai 2017 überraschend geschlossen. Aber schon drei Monate später wagte Martin Möller, Betreiber des Cafés „Jannys Eis“ und des Kiosks „Tagein Tagaus“ in Velten, als neuer Betreiber die Post, in Kombination mit einem Zeitungs- und Tabakladen, den Petra Prestel vom Shop „Presse am Markt“ mitnahm und in dem auch Lotto gespielt werden kann, als „Kiosk 36“ wiederzueröffnen.

Morgens ist ab 7 Uhr geöffnet

Mit neuen Öffnungszeiten, denn die Filiale ist von Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr und am Sonnabend von 7 bis 13 Uhr geöffnet. Besonders die Berufstätigen, die morgens vor der Arbeit schon mal ihre Pakete abholen oder abgeben können, wissen diesen Service zu schätzen, berichtet Shopleiterin Susanne Mihatsch. Insgesamt sieben Mitarbeiter sind beschäftigt: Vier Frauen im Postteam, drei im Kioskbereich und dazu Chef Möller als Hahn im Korb. „Wir sind ein tolles Team geworden, alle kommen gerne arbeiten“, weiß Mihatsch, die sogar privat unzählige Frage zum Verschicken von Paketen beantworten muss. Dabei habe sie alles auch erst in zwei einwöchigen Schulungen lernen müssen. Aber man könne eine Postfiliale auch ohne Schulung eröffnen, verrät sie. „Aber wo bleibt da der Service und die Qualität?“, fragt sich die 36-Jährige.

Wasserschäden wegen eines undichten Daches

Das letzte Jahr sei sehr aufregend gewesen, zumal noch Wasserschäden dem Team wegen eines undichten Daches zu schaffen machten. So musste mancher Kunde im letzten Jahr über Eimer klettern. Provisorische Drainagen sollen nun erst einmal Abhilfe schaffen. Anstehende Bodenbohrungen sollen Klarheit über eventuelle Feuchtigkeit im Boden bringen.

Postfrauen mit Humor

Doch die Postfrauen haben Humor, so dass auch Beleidigungen oder Beschimpfungen von Kunden sie nicht aus der Bahn werfen. Und auch kein krähender Wecker oder auslaufendes, erbärmlich stinkendes Hundefutterfleisch in Paketen sie schrecken kann. „Wir dachten der Geruch kommt aus der Lüftung“, lacht Mihatsch, der der Sprung ins kalte Post-Wasser nichts ausgemacht hat. Schokolade oder sogar Trinkgeld gebe es von den Kunden, die froh seien, nun wieder eine Post in der Ofenstadt zu haben. Nur einen Geldautomaten vermissen die Kunden. Doch da gebe es noch keine neuen, positiven Nachrichten so Mihatsch. „Aber Martin Möller stellt alle zwei Monate einen neuen Antrag.“

Von Ulrike Gawande

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