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Velten Umfrage zum Marktplatz Velten
Lokales Oberhavel Velten Umfrage zum Marktplatz Velten
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00:21 01.07.2018
Als der RBB macht auf seiner Brandenburgtour Halt in Velten machte, quoll der Marktplatz im Sommer 2013 aus allen Nähten. So etwas wünschen sich die Veltener öfter. Quelle: Ulrike Gawande
Velten

Am Mittwochmorgen, während des Wochenmarktes, konnten Bürger ihre Wünsche für den Marktplatz äußern und auf kleine Zettel schreiben. Diese Ideen sollen in die spätere Neugestaltung mit einfließen. Die Resonanz war groß. Bis mittags hatten sich rund 80 Leute allen Alters an der Umfrage, die wegen des Erfolges noch einmal wiederholt werden soll, teilgenommen. Man wünschte sich mehr Anlässe für Begegnungen von jung und alt, eine Fortführung des Wochenmartkttages – am besten mit einer zeitlichen Erweiterung –, Events, die sich an den Interessen der Bürger orientieren wie ein Tischtennisturnier oder eine lange gemeinsame Tafel über den Platz. Aber auch mehr Spielmöglichkeiten für Kinder, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, sowie Fahrradständer.

Helga König Quelle: Ulrike Gawande

Eindeutig mehr Parkplätze wünscht sich Helga König in der Nähe des Veltener Marktplatzes. Vor allem müssten sie näher an den Geschäften sein, erklärt die Veltenerin. „Hat man viel einkauft, dann möchte man nicht weit tragen.“ Kurze Wege seien der Schlüssel zum Erfolg. „Hennigsdorf war da schlauer“, lacht die 70-Jährige mit Hinweis auf den Havelplatz, wo sich das Parkhaus direkt unter dem Platz befindet. Auch Berlin sei als Konkurrenz für den Einkauf in Velten nicht weit. Sie selbst komme auch nicht sehr oft auf den Marktplatz, gesteht Helga König. „Eigentlich nur, wenn das Wetter schön ist. Hier ist so wenig los.“ Vor allem stört sie der Leerstand.

Jennifer Grewe Quelle: Ulrike Gawande

Einen „kindorientierten Marktplatz“ hätte gerne Jessica Grewe. Die junge Mutter läuft nahezu täglich auf dem Wege zur Kita über den Marktplatz und setzt sich auch mal auf ein Eis zu „Jannys Eis“. „Aber meine Kinder haben Hummeln im Hintern und sitzen nicht lange still.“ Daher wünscht sie sich mehr Spielmöglichkeiten für Kinder. „Was die Fastfoodketten machen, schafft die Stadt Velten noch viel besser“, ist der Mann der 30-Jährigen überzeugt. „Dann kann man auch länger sitzen bleiben.“ Toll sei zu Weihnachten die Beleuchtung rund um den Brunnen, lobt das Paar, das sich auch längere Öffnungszeiten für den Wochenmarkt wünscht.

Martin König Quelle: Ulrike Gawande

Ein kleines Café mit bezahlbaren Preisen wünscht sich Martin König für den Marktplatz seines Heimatortes. Früher habe man sich oft auf eine Tasse Kaffee in die Bäckerei Zöllner gesetzt, verrät der 72-Jährige. Zöllner hat jedoch sein Geschäft aufgegeben. Jannys Eis hingegen sei vielen Senioren zu teuer, so König. Und besonders am Wochenende gebe es dann keine Möglichkeiten, wo sich Senioren treffen können. „Dann ist alles in der Stadt zu.“ Auf den Markt komme er, um frische Eier zu kaufen und die anderen frischen, regionalen Waren in Augenschein zu nehmen. „Meist brauchen wir länger, weil man immer jemanden trifft, den man kennt.“

Bianca Flechsie Quelle: Ulrike Gawande

Auch wenn sie nicht aus Velten, sondern aus Schönermark kommt, ist Bianca Flechsie seit 25 Jahren mit ihrem Obst- und Gemüsestand auf dem Veltener Wochenmarkt zu Gast. „Ein schönes Café oder wieder ein Bäcker wären toll, aber die sind meistens auch nur zum Wochenmarkt richtig voll“, hat die 44-Jährige beobachtet. Man muss Ideen finden, wie man auch am Wochenende den Marktplatz beleben kann. Ein Trödelmarkt sei da eine Möglichkeit, Besucher anzuziehen.

Von Ulrike Gawande

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