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Oberhavel Verheerender Scheunenbrand – Brandstiftung?
Lokales Oberhavel Verheerender Scheunenbrand – Brandstiftung?
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21:21 25.09.2016
Die Scheunen standen innerhalb kurzer Zeit komplett in Flammen. Quelle: Julian Stähle
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Germendorf

Am frühen Sonntagmorgen heulen die Sirenen. Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Germendorf werden um 4.42 Uhr aus dem Schlaf gerissen – Brandalarm.

Das Feuer ist in der Dorfstraße 41 ausgebrochen. Dort stehen nach kurzer Zeit zwei massive Scheunen in Flammen. Weitere Feuerwehren aus der Umgebung werden zur Verstärkung angefordert. Die Gebäude, in denen unter anderem große Mengen Stroh lagern, sind dennoch nicht mehr zu retten, brennen vollständig nieder. Nach ersten Schätzungen der Polizei entsteht bei dem Unglück ein Sachschaden von ungefähr 100.000 Euro.

Das Stroh wird aufs freie Feld transportiert, um es dort besser ablöschen zu können. Quelle: Julian Stähle

Ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäude, darunter auch Wohnbauten, kann im Zuge der Löscharbeiten verhindert werden. Bei den Lösch- und Abbrucharbeiten kommen rund 100 Kameraden der Feuerwehren Oranienburg, Germendorf, Lehnitz, Friedrichsthal, Sachsenhausen und Leegebruch zum Einsatz. Die Leegebrucher rollen mit ihrem nagelneuen Drehleiterfahrzeug an, um den Brandherd aus der Luft bekämpfen zu können. Um besser gegen die Glutnester im Stroh vorgehen zu können, wird dieses teilweise auf Lastkraftwagen geladen und aufs freie Feld gefahren und es dort abzulöschen. Personen werden bei dem Brand nicht verletzt. Beamte der Kriminaltechnik sichern am Tatort Spuren. Die Kriminalpolizei nimmt wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung die Ermittlungen auf.

25. September 2016: Großbrand im Kreis Oberhavel: Dort sind in der Nacht zu Sonntag zwei Scheunen komplett niedergebrannt. Bis zu 100 Feuerwehrleute sind im Einsatz gewesen. Der entstandene Schaden dürfte um die 100.000 Euro betragen. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Von Bert Wittke

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