Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 2 ° Schneeregen

Navigation:
Versagte Genehmigung: Verkehrsfluss muss gewährleistet bleiben

Oranienburg Versagte Genehmigung: Verkehrsfluss muss gewährleistet bleiben

Für Verwunderung sorgte am Montag eine Presseinformation der Stadt Oranienburg, die sich auf eine versagte Zustimmung des Landkreises bezüglich der geplanten Kampfmittelsuche in der Willy-Brandt-Straße in der Stadt Oranienburg berief. Die MAZ hat beim Landkreis nach den Gründen der unterlassenen Genehmigung nachgefragt.

Voriger Artikel
Kritik an städtebaulicher Kehrtwende
Nächster Artikel
Kulturmarkt in der Diesterweg-Oberschule

Das Landratsamt erklärt die versagte Genehmigung bezüglich der Kampfmittelsuche in der Willy-Brandt-Straße plausibel (Symbolbild).

Quelle: Peter Geisler

Oranienburg. Für Verwunderung sorgte am Montag eine Presseinformation der Stadt Oranienburg zur geplanten Kampfmittelsuche in der Willy-Brandt-Straße in der Stadt Oranienburg. Aufgrund einer fehlenden Zustimmung des Landkreises Oberhavel werde lediglich der betroffene Gehwegbereich, nicht aber wie ursprünglich geplant auch der Straßenbereich abgesucht, so die Mitteilung (MAZ berichtete).

Auf Nachfrage beim Landratsamt bestätigte dessen Pressesprecher Ronny Wappler die mit Datum vom 16. November versagte Genehmigung und begründete diese auch einleuchtend. So diene die Willy-Brandt-Straße gegenwärtig als Umleitungsstrecke für verschiedene Baumaßnahmen. Zudem schränken sowohl die Arbeiten des grundhaften Ausbaus der Lehnitzstraße/Landesstraße 211, der Krebsstraße als auch in der Stralsunder Straße den bestehenden Verkehrsfluss gegenwärtig bereits ein. „Eine zusätzliche Sperrung wäre zum gegenwärtigen Zeitpunkt verkehrsplanerisch nicht möglich“, so Wappler, der ergänzt: „Die geplanten Arbeiten im Gehwegbereich sind jedoch möglich.“ Grund für die Absage der am 15. November im Landratsamt eingegangene Genehmigung ist jedoch nicht nur die Gewährleistung des Verkehrsflusses, der durch die gegenwärtig laufenden Baustellungen und Sperrungen bereits recht eingeschränkt ist. Vielmehr sind für den Antrag laut §45 der Straßenverkehrsordnung zwei Wochen Bearbeitungszeit Pflicht. Diese waren für den am 15. November 2017 gestellten Antrag mit Beginn der Maßnahme bereits am 20. November 2017 nicht mehr gegeben. Gleichzeitig sei der eingereichte Regelplan zur Verkehrssicherung, der unter anderem die Breite von Fahrradschutzstreifen, Fahrradstreifen und Fahrbahn festlegt, nicht anwendbar gewesen.

Wappler erklärt zudem: „Des Weiteren wäre es wünschenswert gewesen, wenn man bereits im Vorfeld mit dem Fachdienst Verkehr in Kontakt getreten wäre. Nach Einschätzung der Verkehrsbehörde ist das Gesamtvorhaben nach Abschluss der Bauarbeiten in der Lehnitzstraße/Landesstraße 211 und der Krebsstraße sehr wohl genehmigungsfähig.“ Deren Vollsperrungen sind bis zum 8. Dezember (Lehnitzstraße/Landesstraße 211) sowie 30. November 2017 (Krebsstraße) vorgesehen.

Von MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg