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Oberhavel Reitersleute auf dem Weg der Besserung
Lokales Oberhavel Reitersleute auf dem Weg der Besserung
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14:20 18.11.2018
Auftakt zur Schleppjagd am Sonnabend in Staffelde. Reiter und Hunde sammeln und formieren sich. Quelle: Robert Roeske
Staffelde

Bevor Malte Voigts am Sonntagmorgen mit anderen Reitern wieder in den Sattel stieg, damit die Hundemeute nach dem gestrigen Jagdreiten ein wenig Bewegung erhält, hatte er gute Nachrichten. Die verunglückte Reiterin aus Oberkrämer, so der Cheforganisator der Staffelder Schleppjagd, werde von ihrem Sturz keine bleibenden Schäden zurückbehalten. Ihr Vater sei am Sonnabend noch beim gemeinsamen Gänseessen in der Historischen Spargelscheune in Kremmen gewesen, habe ihm diese Nachricht übermittelt und davon gesprochen, dass seine Tochter trotz eines gebrochenen Kiefers ihren Humor nicht verloren habe. Sie sei, so hieß es, am traurigsten darüber gewesen, dass sie nun die leckeren Gänsekeulen verpasst hat. Malte Voigts wird sie mit Sicherheit nachreichen, wenn die Verletzung abgeklungen ist.

Wieder gut drauf sei auch ein elfjähriger Junge aus Wolfenbüttel (Niedersachsen). Er war mitgeritten und hatte dabei einen Tritt von einem benachbarten Pferd abgekommen. Dieser traf ihn so unglücklich, dass er sich das Wadenbein brach. Der Bruch wurde im Krankenhaus eingegipst. Am Abend sei der Junge mit Krücken in der Spargelscheune gewesen, um das Treffen der Reiterschaft nicht zu verpassen. Seine Eltern seien mitgeritten, als Malte Voigts und andere Reiter am Sonntag wieder mit den Pferden unterwegs waren. Der Junge habe das Geschehen vom Auto aus verfolgt.

Alle Teilnehmer der Schleppjagd mit Malte Voigts an der Spitze wünschen den beiden verletzten Reitern noch einmal schnelle Genesung und würden sich freuen, sie in einem Jahr bei der nächsten Schleppjagd wieder in Staffelde begrüßen zu dürfen.

Von Bert Wittke

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