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Vierfache Deutsche Meister

Leegebruch Vierfache Deutsche Meister

Am Montag kamen die Majoretten des Carneval Club Leegebruch (CCL) mit vier Meister- und drei Vizemeistertiteln sowie zwei dritten Plätzen von den Deutschen Meisterschaften der Majoretten und Cheerleader aus Aldenhoven (bei Aachen) zurück nach Leegebruch. Die Freude war riesig.

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Die Tänzerinnen des CCL mit den Trainerinnen Henriette Nitz und Christina Bobon (vorne) und den ertanzten Pokalen aus Aldenhoven.

Quelle: Antje Kistner, CCL

Leegebruch. Fix und fertig, aber doch glücklich und begeistert war die Stimmung der Majoretten des Carneval Club Leegebruch (CCL) auf ihrer Busheimreise am Montag zurück von den Deutschen Meisterschaften der Majoretten und Cheerleader, die am Wochenende in Aldenhoven bei Aachen stattgefunden hatte. „Es ist eine riesen Anspannung von den Mädels abgefallen“, verriet glücklich CCL-Präsidentin Jessika Freude, die selbst bis 2010 als Majorette auf der Bühne stand. Nun aber gehört der nächsten Generation der Applaus, den sie in diesem Jahr für vier Meistertitel, drei Vizemeisterehren und zwei dritte Plätze mehr als verdient hat.

Insgesamt waren 21 Tänzerinnen zwischen 13 und 21 Jahren nach Nordrhein-Westfalen zu den Meisterschaften angereist. Begleitet von zwei Trainerinnen und einem großen Fanblock aus Freunden und Familienmitgliedern. „Ein ganzer Bus voll“, lachte Jessika Freude. „Das ist die schönste Unterstützung, wenn man weiß, dass so viele hinter einem stehen.“ Als ihre „größten Glücksbringer“ bezeichnete Majoretten-Trainerin Henriette Nitz die mitgereisten Fans. Sie selbst stand erstmals mit der Kindergarde, auf der Bühne. Später tanzte auch sie bei den Majoretten. Und weiß so, welcher Zeit- und Energieaufwand in dem Hobby steckt. Elf Monate wird im Jahr trainiert, zwei- bis dreimal die Woche.

Im Mai ging es ins Trainingslager. „Ich bin stolz auf meine Mädchen, dass sie das ganze Jahr mit durchgezogen haben, auch wenn manchmal die Nerven blank lagen.“ Als ihren größten Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften werteten die Tänzerinnen des CCL ihre Titelverteidigung in den Kategorien „Cheerleader Mix“ und „Cheerleader Revue“. Diese Titel hatte man bereits 2016 bei den Meisterschaften in Berlin ertanzen können. Dort werden auch 2018 wieder die Deutschen Meisterschaften stattfinden.

An den Start gegangen waren die jungen Frauen bei 19 Tänzen in 14 Kategorien. „Die Konkurrenz war groß, besonders in den Solokategorien“, berichtete Jessika Freude. „Jeder Verein hat sein Steckenpferd“, so die CCL-Präsidentin. Und jeder Auftritt sei nur eine einmalige Chance, bei dem viel schief gehen könne, auch wenn im Training oder bei Auftritten sonst alles geklappt habe. „Kleinigkeiten können dann viel entscheiden.“

So wird besonders in den Disziplinen, wie dem Twirling-Talent-Contest (TTC) von der Jury auf die Technikelemente geachtet. Fehlen Elemente gibt es Punktabzug. Synchronität ist bei den mehr als sieben Tänzerinnen im sogenannten großen Team eine weitere Herausforderung. Getanzt wurde zum Hit „Chöre“ von Mark Forster. Die Majorettenshow stand unter dem Motto „Nachts im Museum“. Belohnung war ein zweiter Platz.

Gegründet wurde der CCL 1963, 1991 erblickte die Gruppe der Majoretten das Licht der Welt. Seit 1998 konnten 45 Meistertitel errungen werden. 2015 traten die Tänzerinnen nach fünfjähriger Pause in neuer Formation erstmals wieder bei Deutschen Meisterschaften an. In der am 11. November beginnenden Karnevalssaison, für die schon ein Prinzenpaar gefunden wurde, werden die Majoretten ihr Können dann vor großem Publikum zeigen.

Von Ulrike Gawande

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