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Vision für Hohen Neuendorf und Birkenwerder

Bürgermeister bändelt an Vision für Hohen Neuendorf und Birkenwerder

Auffällig herzlich begrüßte Bürgermeister Steffen Apelt seinen Amtskollegen Stephan Zimniok aus Birkenwerder beim Stadtempfang am vergangenen Donnerstag („Schön, das du da bist.“). Als er in seine Zukunftsvision von Hohen Neuendorf dann auch den Nachbarort mit einbezog, drängte sich eine Frage auf: Was ist da im Busch?

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Stephan Zimniok (l.) und Steffen Apelt beim Stadtempfang in Hohen Neuendorf.

Quelle: Stadtverwaltung

Hohen Neuendorf. Bahnt sich da Konkretes an? Diese Frage stellte mancher, nachdem Bürgermeister Steffen Apelt (CDU) seinen Amtskollegen Stephan Zimniok aus Birkenwerder (B.i.F.) zum kürzlichen Stadtempfang besonders herzlich begrüßt und seine Vision von Hohen Neuendorf in acht Jahren vorgestellt hatte. „Vielleicht wird Birkenwerder das Stadtzentrum sein“, sagte Apelt. „Vielleicht werden wir gemeinsam Birkenwerder oder Briesetal oder Hohen Birkental heißen, vielleicht gemeinsame Stadtwerke, eine Wohnungsbaugesellschaft und eine Tourismus GmbH unterhalten oder gemeinsame Stützpunktfeuerwehr sein. Wir werden viele Ideen denken und diskutieren, manche verwerfen, neue gewinnen und die konsensfähigen tatkräftig umsetzen.“

Gemeinsame Projekte, Stadtgestaltung, Investorengewinnung

Mit diesem Worten ließ Apelt eine Menge Raum für Spekulationen, oberwohl das Ziel klar umriss: „Wichtig ist, dass wir eine Stadt mit hoher Lebensqualität haben werden, in der Menschen nicht nur wohnen, sondern die sie als ihre Heimat betrachten.“ Das werde mit gemeinsamen Projekten, Stadtgestaltung, Investorengewinnung und mit einer modernen, lebendigen Kommunikation nach innen und außen erreicht, zeigte sich Steffen Apelt sicher. Seine persönliche Vision umfasst deshalb „fröhliche Menschen unterschiedlicher Herkunft und Hautfarbe auf attraktiv gestalteten Plätzen, in Parks oder auf Spielplätzen, „die miteinander lachen und froh sind, in Hohen Neuendorf zu leben.“ Die Stadt werde unvermeidlich wachsen. Er habe sich vorgenommen, dass sie dabei auch schöner wird, noch mehr Aufenthaltsqualität für die Einwohner bekommt und für Besucher attraktiver wird. Ihr grüner Charakter werde bestmöglich geschützt und gestärkt.

Die Einwohner von Birkenwerder sollen entscheiden

„Die Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit ist eines meiner Ziele“, sagt Bürgermeister Stephan Zimniok seinerseits auf Nachfrage. Dabei „mittelfristig gute Ergebnisse und Vernetzung“ zu schaffen, halte er für „sehr wichtig“. Über künftige Ortsnamen wolle er zunächst aber nicht sprechen. Er stehe zu seinen Aussagen bezüglich einer möglichen Angliederung: „Das muss eine Entscheidung der Einwohner Birkenwerders sein.“

Von Helge Treichel

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