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Oberhavel Voller Korb, leere Taschen
Lokales Oberhavel Voller Korb, leere Taschen
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00:17 25.10.2013
Aufgebrochene Schlösser, eingeschlagene Scheiben: Für Pilzsammler endete der Waldbesuch mit Ärger. Quelle: Enrico Kugler
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Oranienburg

So geschehen vor ein paar Tagen zwischen Summt und Zühlslake: Während Pilzsammler nichtsahnend durchs Unterholz streiften, brachen Unbekannte ihre am Straßenrand abgestellten Autos auf. Ausweise, Bargeld, Handy: alles weg.

Weil die Diebe sehr schnell agieren, kaum Spuren hinterlassen und die genaue Tatzeit meist unklar bleibt, ist die Aufklärungsquote bei solchen Diebstählen "nicht sehr hoch", so Reinhardt. Die Polizei rät deshalb, Wertgegenstände, aber auch "unnütze Gegenstände" am besten gleich zuhause zu lassen - sie unter der Jacke, dem Autositz oder im Handschuhfach zu verstecken, bringt im Zweifelsfall überhaupt nichts. Denn solch beliebte Tricks kennen die Diebe längst. Es gilt also: Weniger ist sicherer. "Wenn man zum Pilzesuchen fährt, braucht man eigentlich sowieso nur Schlüssel, Papiere und einen Korb", sagt Reinhardt. Navigationsgeräte, Videokameras und Fotoapparate sollten für den Ausflug in den Wald verzichtbar sein - den Rest tragen Sammler am besten immer bei sich. Denn ist die Tasche mitsamt Schlüssel erst einmal weg, bleibt vielen nichts weiter, als daheim die Schlösser auszutauschen.

Ratsam ist außerdem, das Auto an vielbefahrenen Straßen abzustellen - auch, wenn dadurch möglicherweise andere Pilzsammler auf die eigene Lieblingsstelle aufmerksam werden. Ist aber weit und breit kein anderer Wagen zu sehen, haben die Diebe genug Zeit, um systematisch und ganz in Ruhe nach Wertsachen zu suchen. "Außerdem bemerken sie schneller die Annäherung von Dritten", ergänzt Reinhardt. Alte Sammlergewohnheiten sollten ebenso abgelegt werden, rät der Sprecher. Wer seinen Wagen immer an der gleichen Stelle am gleichen Wochentag zur gleichen Uhrzeit parkt, gerät unweigerlich in den Fokus von Autoknackern. Die registrieren Regelmäßigkeiten und nutzen sie im Ernstfall auch aus.

Übrigens: Nicht nur Pilzsammler sollten stets ein Auge auf ihre sieben Sachen haben. Auch an Friedhöfen schlagen Diebe laut Polizei immer öfter zu. Während Autobesitzer das Grab eines Angehörigen besuchen, bedienen sie sich aus deren Wagen. Wer das Risiko, selbst Opfer von Autoknackern zu werden, minimieren will, sollte auf öffentlichen Gemeinschaftsparkplätzen mit mehreren anderen Autos parken.

Von Judith Görs

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