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Volles Programm in Birkenwerder

Birkenpreis, Radrennen und Birkenfest Volles Programm in Birkenwerder

Jedes Jahr wird ein besonders engagierter Ehrenamtlicher in Birkenwerder mit dem mit 500 Euro dotierten Birkenpreis ausgezeichnet. 2016 gab es sieben Nominierungen. Verliehen wurde der Preis dann an die Behindertenbeauftragte der Gemeinde, Ute Bartels, die mit dem Preis nicht gerechnet hatte.

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Jeden Moment Sonnenschein nutzten die Bürger, um am Pfingstsonntag zum Birkenfest rund ums Rathaus zu gehen.

Quelle: Fotos: ulrike Gawande

Birkenwerder. Es war ein volles Programm, das man sich in Birkenwerder für das Pfingstwochenende vorgenommen hatte: Sonnabend Birkenpreisverleihung, Sonntag Birkenfest und am Montag Radrennen. Bürgermeister Stephan Zimniok (BiF) verriet, dass er doch recht aufgeregt gewesen sei. Am Sonntag warf er zudem manch sorgenvollen Blick in den Himmel, an dem sich dunkle Wolken dem Rathaus näherten.

Birkenfest rund um das Rathaus

Birkenfest rund um das Rathaus

Quelle: Ulrike Gawande

Zur Birkenpreisverleihung, dem mit 500 Euro dotierten Ehrenamtspreis der Gemeinde, hatte sich Wetter am Sonnabend noch von seiner besten Seite gezeigt. Rund vierzig Bürger waren zu dem feierlichen Festakt ins Rathaus gekommen. Sieben Nominierungen hatte es gegeben, die, nach Aussage des Bürgermeisters, die Vielfalt des Ortes widerspiegeln würden. Begonnen bei den Jugendlichen des Jugendclubs, über die Freiwillige Feuerwehr, die Behindertenbeauftragte, Helfer der Willkommensinitiative WiBi bis zum Vorsitzenden des Vereins des Senioren-Treffpunkte reichte die Bandbreite. Zimniok: „Ich bin stolz auf den Ort. Tausend Dank.“ Besonders dankte er der Willkommensinitiative, weil diese auch dafür stehen würde, “was die Verwaltung nicht leisten könne.“

alle Nominierten für den Birkenpreis 2016

alle Nominierten für den Birkenpreis 2016

Quelle: Ulrike Gawande

Ausgezeichnet wurde dann aber Ute Bartels. Sie ist die Behindertenbeauftragte der Gemeinde, in der 1000 Menschen mit einer anerkannten Behinderung leben. Nicht nur in den Sprechstunden habe sie stets ein offenes Ohr für die Bürger, helfe beim Ausfüllen von Anträgen, so Laudatorin Katrin Gehring von der Birkenpreisjury, sondern Ute Bartels engagiere sich weit darüber hinaus. Unter anderem auch für Flüchtlinge. „Sie hat den Preis verdient“, freut sich Marita Bauer, erste Birkenpreisträgerin im Jahr 2010. Ute Bartels wirke oft im Stillen, so Bauer, und werde von vielen, die selbst nicht von einer Behinderung betroffen seien, übersehen. „Sie kann wunderbar zuhören.“

Bürgermeister Stephan Zimniok, Kathrin Gehring (Mitte) und Preisträgerin Ute Bartels

Bürgermeister Stephan Zimniok, Kathrin Gehring (Mitte) und Preisträgerin Ute Bartels

Quelle: Ulrike Gawande

Und sie ist bescheiden. So bescheiden, das sie nicht mit dem Preis gerechnet hatte. Ihr Mann war zuhause geblieben. „Der wird sich ärgern“, verrät Ute Bartels lachend. Angesprochen auf ihren größten Erfolg wird sie nachdenklich und erklärt dann: „Das Wichtigste, was ich erreicht habe ist, dass viele Gemeindevertreter heute von sich aus das Thema Barrierefreiheit ansprechen.“

Zuschauer beim Birkenfest

Zuschauer beim Birkenfest

Quelle: Ulrike Gawande

Viel gesprochen wurde auch beim Birkenfest. Die Bürger, die jeden sonnigen Moment am Sonntag nutzten, um zum bunten Festgeschehen rund um das Rathaus zu kommen, füllten die Zeit zwischen den Showacts mit anregenden Gesprächen bei Bratwurst, Bier oder einem Glas Wein. Oder auch einer frischzubereiteten Waffel, die von den Schülern der Klasse 5c der Pestalozzi-Grundschule serviert wird. „Das Geld aus dem Verkauf ist für unsere Klassenreise in den Harz“, erzählt die zehnjährige Magdalena. Weit über 200 Euro sind schon zusammen gekommen.

Die Waffelbäcker der Klasse 5c

Die Waffelbäcker der Klasse 5c

Quelle: Ulrike Gawande

„Durch ein erlebnispädagogisches Programm ist die Fahrt teurer als sonst. Das kann sich nicht jede Familie leisten“, erklärt Sonja Winter, Mutter von Magdalena. So könne wenigstens ein kleiner Beitrag geleistet werden.

Von Ulrike Gawande

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