Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Vollsperrung auf der B 273
Lokales Oberhavel Vollsperrung auf der B 273
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:14 08.10.2015
Die neue Brücke über den Stintgraben ist gegossen. Nun muss sie an die Straße angebunden werden. Quelle: Foto: Andrea Kathert
Anzeige
Oranienburg

An der Baustelle auf der B 273 über den Stintgraben in der Nähe der Lehnitzschleuse am Ortseingang von Oranienburg rollt der Verkehr trotz Ampelregelung eigentlich recht flüssig. In der ersten Herbstferienwoche müssen die Autofahrer aber mit Einschränkungen rechnen. Von Dienstag, 20. Oktober, bis Freitag 23. Oktober, wird die B 273 an dieser Stelle voll gesperrt sein. Auch die kleine Straße nach Lehnitz, die Magnus-Hirschfeld-Straße, ist von der Sperrung betroffen. Auf die besagte Zeitspanne einigten sich die Straßenmeisterei Nassenheide und die zuständigen Baubetriebe auf einer Vor-Ort-Besprechung am Donnerstag.

„Wir mussten in die Ferienzeit ausweichen“, sagte Mathias Gorisch, Leiter der Straßenmeisterei Nassenheide. Auf der Strecke läuft der Busverkehr. Damit von den weiträumigen Umleitungen, die die Vollsperrung mit sich bringt, nicht auch noch der Schülerverkehr betroffen ist. Kraftfahrer, die sonst über Schmachtenhagen nach Oranienburg gekommen sind, müssen nun über Wensickendorf in Richtung Mühlenbeck fahren und am ersten Kreisverkehr nach Lehnitz abbiegen. Schwere Lkw werden noch weiträumiger umgeleitet, weil in Lehnitz eine Teilstrecke von einigen hundert Metern tonnagebegrenzt ist. Dort ist die Kampfmittelsuche noch nicht abgeschlossen.

Während der Vollsperrung wird die neue Brücke über den Stintgraben an die Straße angebunden. „Wir als Straßenmeisterei nutzen die Sperrung für die Sanierung der Mittelnaht der Straße“, sagte Mathias Gorisch am Donnerstag. Diese Reparaturen auf der B 273 einzutakten, gestaltete sich wegen des Busverkehrs immer sehr schwierig.

Die Brücke über den Stintgraben war im März abgerissen worden, weil sie größere Schäden aufgewiesen hatte. Das Land Brandenburg beauftragte die Firma Rask mit dem Ersatzneubau. Für Bauleiter Marco Röding ist es eine „recht unkomplizierte Baustelle“. Probleme gab es nur mit einem aktiven Telekom-Kabel, das verlegt werden musste. Acht Wochen Bauverzug waren die Folge.

Zu Beginn der Bauarbeiten hatte der Stintgraben noch Waser geführt, das angestaut wurde, bevor die Spundwände gerammt wurden. Das Grundwasser musste abgesenkt werden, weil die neue Brücke anderthalb Meter unter dem Wasserspiegel gegründet ist. Mit 14 Metern Breite ist das neue Bauwerk um etliches größer als das alte. Zehn Meter misst alleine der Durchlass unter der Fahrbahn. „Zusätzlich wird noch eine Otterberme angelegt“, erzählt der Bauleiter. Damit die Fischotter nicht über die viel befahrene Straße laufen.

Die Einfeldbrücke ist aus einem Stück gegossen. Etwa 300 Kubikmeter Beton hat sie verschlungen. Jetzt fehlen nur noch die Gehwege und die Fahrbahn.

Sowohl Straßenmeister Mathias Gorisch als auch Rask-Bauleiter Marco Röding glauben, dass der Termin Ende November zur Freigabe der kompletten B 273 gehalten wird.

Von Andrea Kathert

Gefährliche Krankheit: Ein Asylbewerber aus Gransee (Oberhavel) ist an Lungentuberkulose (TBC) erkrankt. Um zu verhindern, dass sich die ansteckende Krankheit ausbreitet, überwacht das Gesundheitsamt alle Menschen, die in den vergangenen zwei bis sechs Monaten verstärkt Kontakt zu dem Mann hatten.

07.10.2015

Anlässlich der Health-Care-Woche präsentierten sich gestern auch Hennigsdorfer Unternehmen der Branche. 30 dieser Unternehmen gibt es in der Stadt, sie beschäftigen rund 700 Menschen. Mit der Veranstaltung im Blauen Wunder sollten vor allem junge Fachkräfte gewonnen werden. Denn die sind auch in der Biotech-Branche in diesen Tagen rar.

10.10.2015
Oberhavel Schreibwettbewerb am Oranienburger Rungegymnasium - Glückliche Preisträger

Am Ende sahen sie glücklich aus. Die Preisträger des ersten Schreibwettbewerbs am Rungegymnasium in Oranienburg. Glück, das war genau das Thema, dem sich die Schüler in ihren Texten näherten. Und zwar auf sehr unterschiedliche Weise. In den Sommerferien hatten die Schüler 30 Beiträge verfasst. Die Jury hatte die Qual der Wahl, die besten zu prämieren.

07.10.2015
Anzeige