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Vollsperrung in der Nacht zu Mittwoch

Nieder Neuendorf Vollsperrung in der Nacht zu Mittwoch

1953 wurde die Brücke der „Deutsch-Sowjetischen Freundschaft“ in Betrieb genommen, bis Ende 2018 soll nun ihre Nachfolgerin in Nieder Neuendorf stehen. Für den Bau einer Behelfsbrücke gibt es in der Nacht zu Mittwoch aber zunächst einmal eine Vollsperrung. Ein schwerer Kran hebt die Konstruktion auf ihre Füße.

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Die Brücke der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft“ wird abgerissen. Für die Installation einer Behelfsbrücke wird die Straße gesperrt.

Quelle: Foto: Enrico Kugler

Nieder Neuendorf. Der Brückenbau in Nieder Neuendorf steht bevor. „Es läuft alles nach Plan, und es wird sich auch nichts mehr ändern“, sagt Gerit Riemer vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brandenburg. Vier Tieflader machen sich am kommenden Dienstag auf den Weg nach Nieder Neuendorf, ihre Fracht sind 400 Tonnen schwere Teile eines Krans. Der Koloss aus Stahl soll dann die Behelfsbrücke in ihre Endposition heben. Für diese Montage wird die Spandauer Allee ab Dienstag, 18 Uhr, habseitig gesperrt und der Verkehr per Ampelregelung wechselseitig einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Dienstagnacht von 22 Uhr bis Mittwoch, 25. Oktober, um 5 Uhr muss die Havelkanalquerung dann allerdings vollständig gesperrt werden. Der Berufsverkehr dürfte von der Maßnahme also nicht mehr betroffen sein.

Nach dem Plan der verantwortlichen Ingenieure wird die Behelfsüberfahrt Ende November fertig gestellt sein. Die Querung, deren Installation in den vergangenen Woche bereits das Erdreich vorbereitet wurde, soll Autos, Radfahrer und Fußgänger für die Zeit umleiten, in der die alte Brücke abgerissen wird. Das Bauwerk anno 1953 hat seine beste Zeit lange hinter sich und ist schon seit Jahren schwer baufällig. Es gilt dort Tempo 30.

Der Verkehr wird während des Abrisses der alten und Baus der neuen Brücke einspurig geleitet, eine Ampel wird den Verkehr dann regeln. Kurzzeitige Nachtsperrungen, wie sie in der Nacht zu Mittwoch anstehen, werden während der weiteren Bauphasen wiederholt erforderlich, heißt es vom WSA. Die jeweiligen Termine würden vorab bekanntgegeben.

Maik Meißner von der Oberhavel-Verkehrsgesellschaft (OVG) erklärt, dass für den Zeitraum der Bauarbeiten dieselbe Anzahl von Bussen eingesetzt werden wir bisher. Wie stark die Verspätung durch die Einspurigkeit am Ende ist, müsse man erst noch sehen. „Es kann ja sein, dass mehr Verkehr über die Stadtautobahn in Berlin fließt“, so Meißner. Man wolle die Sache zunächst beobachten und gemeinsam mit der BVG absprechen, wie man eventuell reagiert.

Der Bau der neuen Brücke solle laut WSA etwa bis Dezember 2018 dauern, dann könnte sie voraussichtlich in Betrieb genommen werden. Die neue Straßenbrücke wird – genau wie die alte – 11,55 Meter breit werden. Es soll beidseitige Gehwege, je 2,52 Meter breit, geben, auf denen „Radfahrer frei“ angeordnet werden kann. Nach jetziger Planung solle die Behelfsbrücke im März 2019 wieder abgebaut werden. Auch dann sind wieder Sperrungen zu erwarten.

Von Marco Paetzel

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