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Oberhavel Vom Geben und Nehmen im Bücherregal
Lokales Oberhavel Vom Geben und Nehmen im Bücherregal
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16:49 13.01.2016
Cynthia Eger vom Einwohnermeldeamt am Bücherregal. Quelle: Robert Tiesler
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Eichstädt

Köln ist das Vorbild für Eichstädt. In Köln hat Elke Olschewski zum ersten Mal einen öffentlichen Bücherschrank gesehen. „Zum Beispiel an Straßenbahnhaltestellen. Die Idee fand ich toll.“ So toll, dass die Mitarbeiterin im Hauptamt in Oberkrämer die Idee in ihre Heimat nahm.

In der Gemeindeverwaltung am Perwenitzer Weg steht im Foyer im Erdgeschoss nun auch so ein öffentlicher Bücherschrank. „Bücher, die man nicht mehr möchte, kann man einfach hierher bringen und in das Regal stellen“, erklärt Elke Olschewski. Und natürlich kann man sich auch von den schon dort stehenden Büchern bedienen – kostenlos. „Das ist gewissermaßen ein Tausch.“ Wobei es aber auch möglich ist, sich ein Buch zu nehmen, ohne dass ein anderes reingestellt wird.

„Ich habe auch schon Bücher dort reingestellt“, sagt Elke Olschewski. Zum Beispiel Disney-Bücher, die ihre Tochter gesammelt und über Weihnachten zusammengesucht hat. „Von mir sind einige Romane und Krimis dabei.“ Gerade liest sie auch ein Buch, das sie aus dem Eichstädter Regal genommen hat.

„Wir gucken da auch regelmäßig mal rüber“, sagt die Verwaltungsmitarbeiterin. „Und wir achten natürlich auch darauf, dass da kein Müll reinkommt.“ Gemeint sind alte, verbrauchte, zerfledderte Bücher, die niemand mehr haben möchte. Inzwischen stehen auch schon einige Filme auf VHS im Regal – wobei es wohl kaum noch Leute geben wird, die Interesse an Videokassetten haben.

Außerdem stehen schon viele Krimis, Karl-May-Romane, Reiselektüre und Kinderbücher im weißen Bücherregal. „Schön, dass es schon so gut funktioniert“, sagt Elke Olschewski.

Von Robert Tiesler

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