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Von GZSZ zur eigenen Fernsehshow

Niko Schicketanz (21) aus Mühlenbeck Von GZSZ zur eigenen Fernsehshow

Momentan ist Niko Schicketanz aus Mühlenbeck immer mal wieder als Komparse bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ zu sehen. Auch arbeitet er als DJ, Animateur, Moderator und Filmemacher. Sein ganz großer Traum ist aber eine eigene Show auf ProSieben, und sein Vorbild ist der US-Late-Night-Star Jimmy Fallon.

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Niko Schicketanz ist als Komparse in Filmen und Serien zu sehen.

Quelle: Robert Tiesler

Mühlenbeck. Kleinere Komparsenrollen hatte Niko Schicketanz bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ schon öfter mal. Diesmal war der 21-Jährige aus Mühlenbeck aber gleich für vier Drehtage in Potsdam. Seine Auftritte in der RTL-Daily-Soap sind in diesen Tagen zu sehen. „Da sind wir in einem Vereinsheim, die haben eine neue Bedienung, mit der ich nicht einverstanden bin“, erzählt er. „Ich pöbele dann ein bisschen rum.“

Für Niko ist es wieder ein kleiner Schritt weiter rein ins Fernsehbusiness. Denn da will er hin, das ist sein Ziel. Am GZSZ-Set hatte er eine Frau von einer Castingagentur kennengelernt und so den Weg in die Komparserie gefunden. So war er beim Dreh von „Vier gegen die Bank“ mit Til Schweiger und Matthias Schweighöfer, der Weihnachten 2016 in den deutschen Kinos anläuft, dabei.

Eigentlich studiert Niko Schicketanz Medienmanagent an der BBW-Hochschule in Berlin. 2013 machte er sein Abi am Neuen Gymnasium in Glienicke. Seinen Traum vom Sportstudium musste er nach einer Meniskusverletzung sausen lassen.

Oft arbeitet er nebenher als DJ, wird als solcher von Hotels für Partys gebucht – auch immer wieder auf Promifesten oder in der Clubszene am Berliner Kudamm. „Man kann mich buchen“, sagt Niko, „auch für Privatpartys.“ Auf einem dieser Events lernte er den Designer und Dschungelcamp-Teilnehmer Julian F. M. Stöckel kennen. „Das ist inzwischen einer meiner besten Freunde“, erzählt er. „Er nimmt mich immer mal zu Events mit.“ Dadurch kennt Niko inzwischen viele Leute aus der Medienszene. „Oft ist es so, dass die ganz großen Promis nur so lange auf einer Party bleiben, wie Kameras und Reporter vor Ort sind, danach gehen sie dann. Aber mit den anderen ist es danach immer locker und cool.“ Durch Julian F. M. Stöckel gelingt es Niko immer mal wieder, an bekannte Leute ranzukommen und sich bei ihnen vorzustellen. „Heino zum Beispiel ist ein super cooler Typ. Auch H.P. Baxxter von Scooter ist sehr locker drauf. Florian Silbereisen aber hat so viele Bodyguards um sich, an den kommt man gar nicht ran.“

Niko Schicketanz mit Julian FM

Niko Schicketanz mit Julian F.M. Stöckel.

Quelle: privat

Der Mühlenbecker macht aber noch mehr. Für einen Reiseveranstalter arbeitet er als Animateur und war dafür vergangenes Jahr drei Monate auf Sardinien. Hin und wieder arbeitet er als Tanzlehrer. Auch als Moderator ist er unterwegs. So führte er im Herbst 2015 durch das Warm-up der Show „Wer besiegt Paul“ in Hohen Neuendorf.

Darüber hinaus dreht er kurze Filme, die er auf seine öffentliche Facebook-Seite stellt oder auf Youtube verbreitet. „Das sind Filme mit Botschaften“, erzählt er. „Sie sollen zum Nachdenken anregen.“ In einem geht es darum, am Steuer des Autos nicht das Smartphone zu benutzen: „Don’t tap and drive“, lautet der Spruch am Ende, nachdem der Fahrer im Clip mit dem Auto von der Straße ab kam, weil er am Handy spielte.

Niko mit dem Schlagersänger Heino

Niko mit dem Schlagersänger Heino.

Quelle: privat

Im Sommer möchte Niko ein Praktikum absolvieren – im Idealfall in einer Fernsehproduktion. Sein ganz großer Traum ist aber auch schon ein konkreter: „Ich schaue gern die Late-Night-Show mit Jimmy Fallon“, erzählt er. Sie läuft auf dem US-Sender NBC und hierzulande täglich gegen 23  Uhr auf Einsfestival. „Das Konzept finde ich toll. Jan Böhmermann geht ja auch in diese Richtung.“ So etwas will er auch machen: „Einmal pro Woche abends auf ProSieben.“ Er weiß, dass das ein unglaublich hohes Ziel ist. Deutsche Vorbilder hat er aber auch. Da nennt er Daniel Hartwich und Thomas Gottschalk. „Zu seinen ,Wetten, dass ...?’-Zeiten fand ich den toll“, sagt Niko.

Was seine berufliche Zukunft angeht, bleibt er gelassen. Klar ist „Irgendwie werde ich schon Fuß fassen. Ich kenne zum Glück jetzt schon unglaublich viele Menschen. Ich sehe mich selber als relativ kreativen Kopf.“ Auf den Roten Teppichen fühlt er sich jedenfalls schon ganz gut. Auf den Fotos, die er auf seiner Facebook-Seite postet, hat er die entsprechenden Posen schon drauf. Niko lächelt und sagt: „Ja, das ist mein Ding.“

Von Robert Tiesler

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