Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Von Marlene bis Janis Joplin
Lokales Oberhavel Von Marlene bis Janis Joplin
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:03 26.03.2017
In der Musikantenscheune trafen sich die Tanzfans, die zu Hits von Janis Joplin der Berliner „Bluewater Rock´n Blues Band“ die Tanzfläche eroberten. Quelle: Foto: UG
Anzeige
Kremmen

Sie bekäme eine Gänsehaut bei dem Gedanken nun auch ein Teil der Bluesnacht zu sein, verrät lächelnd Conny Nowak, die ihre Galerie-Scheune „Einfach schön“ erst vor neun Monaten im Scheunenviertel Kremmen eröffnet hat.

„Es ist eine große Ehre, aber gleichzeitig auch selbstverständlich, bei der Bluesnacht dabei zu sein“, so die Galeristin, die mit der Waldi-Weiz-Band eine Blueslegende zu bieten hatte. „Sonst ist er immer im Coldehörn aufgetreten, doch die sind in diesem Jahr nicht dabei, also haben wir bei Weiz angefragt.“ Das sei völlig unkompliziert gewesen, verrät Conny Nowak, Weiz habe sofort zugesagt. Ein Glücksgriff für Bluesnacht-Neuling Nowak: „Er hat schließlich deutlich mehr Bluesnacht-Erfahrung als wir. Es ist ein einfach schöner Abend.“ Und schon ist die quirlige Galeristin wieder unterwegs, um ihre Gäste, die zwischen riesigen Fotos und Gemälden sitzen, mit Getränken zu bedienen.

Schon seit Jahresbeginn waren alle 80 Plätze in Nowaks Scheune Nummer 30 ausverkauft. Insgesamt wurden 1000 Tickets für die zehn teilnehmenden Scheunen verkauft. Die Bluesnacht, die 2007 in der Theaterscheune „Tiefste Provinz“ von Andreas Dalibor ins Leben gerufen wurde, hat sich zu einem Selbstläufer entwickelt. „Das ist einzigartig in Brandenburg und die Leute fasziniert es“, begeistert sich auch Detlef Reckin, Vorsitzender der Kremmener Stadtverordneten.

Die Gäste genießen vor allem die Möglichkeit, von einer Scheune zur nächsten zu wechseln und so diverse Bands hören zu können. „Wir mögen die Atmosphäre des Scheunenviertels und die verschiedene Musik. Wo uns die gefällt, bleiben wir länger“, verrät Familie Anke aus Schwante, die bereits zum dritten Mal bei der Bluesnacht sind. In diesem Jahr starten sie bei rockigem Acoustic-Blues der Slide Riders in Scheune 29. „Hier war noch Platz, alles andere war ausverkauft.“

Wie auch die 110 Plätze in der Spargelscheune, in der Marlena Uzieblo aus Oberhavels polnischem Partnerkreis Siedlce mit ihrer Band „The Blue Angel“ eine Hommage an ihre Namensvetterin Marlene Dietrich auf die Bühne zaubert. Östlich von Warschau sei die deutsche Sprache exotisch, erzählt die Sängerin, die ihren Namen erhalten hat, weil ihr Vater ein großer Fan von Marlene Dietrich war. Egal ob „Oh Johnny“, „Ich bin die fesche Lola“ oder „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, die Zuschauer sind begeistert, auch wenn Dietrichs Hits nicht vordergründig als Blues einzustufen sind.

Wer echten Blues suchte, erlebte in der Bikerscheune „Um´s Luch“ mit Mundharmonika-Virtuosin Katherine Baloun, geboren in Texas, Blues auf allerhöchstem Niveau.

Von Ulrike Gawande

Das Angebot der MAZ-Redaktion, beim Frühjahrsputz an für die Gemeinschaft wichtigen Stellen zu helfen, nahmen Lehnitzer Bürger dankend an. So fand sich am Samstagmorgen ein elfköpfiges Team von Anwohnern und Lehnitzern am Lehnitzsee ein und befreite den Uferbereich am Badeweg von Laub und Gestrüpp. Dabei lernten sich Nachbarn kennen.

26.03.2017

Nachdem er sich in Bötzow mit seinem Pkw überschlagen hatte und dabei verletzt wurde, verweigerte ein 26-Jähriger die Einweisung ins Krankenhaus und leistete Widerstand gegen die Polizeibeamten. Als dann auch noch sein 21-Jähriger Bruder eingreifen wollte, wurde die Situation unübersichtlich. Sechs Ermittlungsverfahren sind die Folge.

26.03.2017

Die größten Innovationen gingen oft von denen aus, die unkonventionell sind und neue Wege beschreiten, sagte der Oranienburger Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Am 150. Todestag ehrte die Stadt Friedlieb Ferdinand Runge am Grabstein auf dem Oranienburger Friedhof an der Dr.-Kurt-Schumacher-Straße.

29.03.2017
Anzeige