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Oberhavel Von Wahlplakaten und Dezernentenstellen
Lokales Oberhavel Von Wahlplakaten und Dezernentenstellen
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00:48 09.03.2018
Oranienburgs neuer Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos, Mitte) mit Baustadtrat Frank Oltersdorf (r.) und Stadtverordnetenvorsteher Holger Mücke (SPD). Quelle: Enrico Kugler
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Oranienburg

„Wahlplakate nerven. Vor allem die ungeheure Flut, wie es sie vor den Bundestags- und Bürgermeisterwahlen im Herbst in Oranienburg gab“, so Heiner Klemp, der sich selbst zur Wahl gestellt hatte. Ein Antrag der Grünen in der Stadtverordnetenversammlung ging dahin, eine Diskussion anzustoßen, wie man diese Materialschlacht beenden könne, „mit welchen Formaten wir die Wähler besser erreichen“. Allerding stimmten 18 Stadtverordnete gegen den Antrag, nur 13 dafür, einer enthielt sich.

Deutliche Zustimmung erhielt am Montag hingegen eine Änderung der Parkgebühren. Parken bleibt im Bereich mit Parkautomaten auch weiter in den ersten 20 Minuten kostenfrei (Brötchentaste), für die sich anschließende halbe Stunde ist jedoch nicht mehr ein Euro zu bezahlen, sondern nur 50 Cent. „Ein erster Schritt, um Kunden in die Geschäfte zu bekommen“, so Burkhard Wilde (SPD). Aber auch die Geschäftsleute selbst müssten Ideen haben, indem sie zum Beispiel Parkgebühren beim Einkauf erstatten.

Einstimmig fiel der Beschluss zu den Sonntagsöffnungszeiten zum Orangefest am 29. April, zum Stadtfest am 17. Juni, zum Regionalmarkt am 30. September und zum Weihnachtsmarkt am 16. Dezember.

Zudem beantwortete Baustadtrat Frank Oltersdorf auf eine Frage der Linken, was die Zahl der Bewerber für die neuen Dezernentenstellen betrifft. So habe es für den Posten des Dezernenten für Stadtentwicklung, den er übernehmen wird, insgesamt drei Bewerbungen gegeben, eine aus dem eigenen Haus. Für die Stelle Dezernent für Bürgerdienste, die Stefanie Rose zu Monatsbeginn angetreten hat, gab es fünf Bewerber, eine davon aus der Stadtverwaltung. Für Bewerber um den Finanzdezernentenposten ist die Frist am Sonntag abgelaufen. Es gibt sieben Bewerber, keiner davon aus der Stadtverwaltung.

Von Heike Bergt

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