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Oberhavel Von süß bis scharf, zerbrechlich bis kuschelig
Lokales Oberhavel Von süß bis scharf, zerbrechlich bis kuschelig
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00:34 02.03.2018
Axel Petersen von der TKO arbeitet in der Touristeninformation mit dem kleinen Regionalladen. Quelle: Heike Bergt
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Oranienburg

Rund 40 000 Besucher geben sich jedes Jahr bei der Touristeninformation am Schlossplatz 2 in Oranienburg die Klinke in die Hand. Natürlich vor allem in der Sommersaison. Aber es sind mitnichten nur Touristen, die die Stadt erkunden. Es lohnt sich auch für Einheimische, in der Touristeninfo vorbeizuschauen, wenn man zum Beispiel ein Geschenk braucht. Hier wird man immer fündig!

Denn seit mittlerweile sechs Jahren hat ein kleiner Regionalladen „angedockt“. Regale, prall gefüllt mit Produkten aus Oranienburg und seinem Umland. Allesamt von Mitgliedern des Tourismusvereins Oranienburg und Umland. Von den aktuell 223 präsentieren 35 derzeit ihre Produkte. Jeder kommt mal zum Zug, die Angebote wechseln immer wieder.

Ist am Infostand der Touristeninformation das meistgefragteste „Produkt“ die Radwanderkarte, so greifen die Kunden im kleinen Regionalladen vor allem nach „Havelwasser“, nach Oranienburger Tees und Senf. „Wir sind wohl die Touristeninfo in Brandenburg mit dem größten Senfangebot“, so Axel Petersen, der gern Auskunft gibt.

„Wir haben hier den Anspruch, eine gute Mischung aus Handwerk und Hofprodukten anzubieten. Und damit die Vielfalt zu zeigen“, so Petersen, der bei Oranienburger Festen den Oranienburgern als Darsteller des Großen Kurfürsten bekannt ist. Weltbekannte Keramik aus den Werkstätten von Hedwig Bollhagen gibt es im Laden ebenso wie Biohonig aus der kleinen Imkerei von Sabine Kretschmer aus Lehnitz, Filzfiguren von Silke Martens aus Oranienburg, witzige Keramiken von Ina Kellermann aus Nassenheide, ganz individuell gefertigte Glückwunschkarten für jeden Anlass von Gudrun Hübner aus Oranienburg und eben das „Havelwasser“, eine Mischung aus Birnensaft und Wein, und das schier endlose Angebot von Senf aus der Klosterfelder Senfmühle.

Von Heike Bergt

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