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Oberhavel Vorführeffekt: Kein Autofahrer mit Bleifuß
Lokales Oberhavel Vorführeffekt: Kein Autofahrer mit Bleifuß
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23:25 03.03.2017
Viele Autofahrer nutzen die Mühlenstraße als Abkürzung und Alternative zur B 109. Quelle: Uwe Halling
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Zehdenick

Ausgerechnet bei einer Verkehrskontrolle, die wegen der Raserei-Klagen in der Zehdenicker Mühlenstraße durchgeführt worden ist, hielten sich alle Autofahrer an die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern.

„Es gab keine Überschreitungen“, zitierte Fachbereichsleiter Fred Graupmann am Donnerstag vor den Stadtverordneten eine Auswertung der Polizei. Danach gab es am 22. Februar gleich zwei Tempokontrollen in der Mühlenstraße, eine am Morgen und eine zur Rückreisewelle am frühen Abend.

Anlass waren Bürgerhinweise, wonach in diesem Bereich zu schnell gefahren werde. Tatsächlich lag die Durchschnittsgeschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer zur Morgenstunde bei 36 Stundenkilometern, in der zweiten Tageshälfte nur unwesentlich darüber. Das „überdurchschnittlich disziplinierte Verkehrsverhalten“, wie es Bernd Reinicke nannte, verwunderte die Stadtverordneten. Zumindest via Facebook hatte sich an diesem Tag aber auch schnell herumgesprochen, dass die Polizei dort blitzt.

Anwohner Gerhard Purat hat unterdessen einen zweiten Anlauf genommen und mehr als 80 Unterschriften von Anliegern gesammelt, die wie er eine Tempo-30-Zone in der Mühlenstraße fordern. Die Liste überreichte er dem Bürgermeister. Den Bürgerwillen wollen die Stadtverordneten Ernst nehmen, hieß es am Donnerstag. Um die Sicherheit in der Straße zu erhöhen, will die Verwaltung in den Kreuzungsbereichen zunächst die Parkflächen reduzieren, so dass Autofahrer die Mühlenstraße besser einsehen können.

Von Cindy Lüderitz

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