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Oberhavel WGH baut 112 barrierefreie Wohnungen
Lokales Oberhavel WGH baut 112 barrierefreie Wohnungen
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19:30 25.07.2016
So soll die Front der „Fontanehöfe“ Anfang 2019 aussehen, dann könnte das Projekt fertig sein. Quelle: Skizze: WGH
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Hennigsdorf

Die Liste wird länger. Für 112 geplante Wohnungen hat Hartmut Schenk, Chef der Hennigsdorfer Wohnungsgenossenschaft (WGH), schon rund 200 Anträge auf dem Schreibtisch. Vor allem Eineinhalb- und Zweizimmerwohnungen seien begehrt. „Es sind Antragssteller jeden Alters, der Bedarf ist auf jeden Fall groß“, sagt Schenk. Die 112 Appartements, die die WGH bis 2019 auf dem 15 000 Quadratmeter großen Areal zwischen Fontanestraße, Feldstraße, Heideweg und Gartenstraße bauen lassen will, sind allesamt barrierefrei und bieten geräumige Balkons oder auch Terrassen. Küchen und Bäder sollen Fenster besitzen, die Wohnzimmer geräumig sein.

Die geplanten Fahrstühle sind vor allem bei älteren Mietern der WGH begehrt, viel zu wenige gibt es in den bestehenden Häusern in Hennigsdorf. Und Nachrüsten ist zu teuer. Doch vielen Älteren fällt das Treppensteigen immer schwerer. „Wir denken, dass wir so ein bisschen die Not unserer Mitglieder lindern können“, erklärt Schenk. Aber auch für junge Familien mit zwei Kindern im vierten Stock sei ein Aufzug wichtig.

Widerstand gegen das Projekt „Fontanehöfe“ gab es von den Besitzern von 33 Gärten und 59 Garagen auf dem Baugelände. Dass sie weichen müssten, tue ihm leid, so der WGH-Chef, „aber die neuen Wohnungen sind uns nun mal wichtiger“. Als Kompromissvorschlag soll ein 800 Quadratmeter großer Gemeinschaftgarten im Innenhof geschaffen werden. „16 Leute haben schon Interesse an diesen Gärten.“ Auch bei den Besitzern der Garagen bahnt sich eine Lösung an. Schenk rechnet damit, dass von 110 Tiefgaragenplätzen, die entstehen sollen, nicht alle von den neuen Mietern benötigt werden. „Wir sind guten Mutes, dass wir allen Antragstellern eine Garage bieten können.“ Zudem soll es einen Grillplatz für alle Mieter auf dem Hof geben, genau wie einen 400 Quadratmeter großen Spielplatz.

Die Kaltmiete soll nicht über sieben Euro liegen, damit verdiene die WGH nichts. Im Gegenteil. „Wir haben für das Projekt einen Kredit aufgenommen, die Zinsen sind gerade günstig“, so Schenk. Die Miete ist dennoch nicht ganz billig. Doch Hartmut Schenk in diesem Segment Bedarf. Sozialwohnungen dagegen, wie sie in Hennigsdorf gefordert werden, wolle die WGH nicht bauen. WGH und HWB hätten rund 8000 Wohnungen, nur etwa 200 davon seien höherpreisig. Im Schnitt koste die Miete bei der WGH noch immer nur 4,96 Euro pro Quadratmeter. Und jeder, der eine Wohnung haben wolle, bekomme eine. Und das trotz Vollvermietung. Im Schnitt gebe es bei der WGH am Tag eine Wohnungsübergabe, die Fluktuation sei da. „Es zieht immer mal jemand aus Hennigsdorf weg, andere Mieter sterben leider“, erklärt Hartmut Schenk. Es sei also nicht so, dass in Hennigsdorf Geringverdiener auf der Straße sitzen müssten. „Es gibt genug Sozialwohnungen“, so Schenk.

Dennoch erwägt die Stadtverwaltung zusammen mit der HWB, neue Sozialwohnungen zu bauen. „Wir prüfen derzeit die Möglichkeit, solche Wohnungen zu errichten“, so Stadt-Sprecherin Ilona Möser. Wie viele das sein könnten, stehe aber noch nicht fest

Von Marco Paetzel

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