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Oberhavel WGH feierte Mieterfest
Lokales Oberhavel WGH feierte Mieterfest
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00:18 12.06.2017
Die Jazzband „The Rattle Storks“ aus Storkow (Oder-Spree) spielten alte Hits aus Jazz, Swing und Dixieland. Quelle: Foto: Paetzel
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Hennigsdorf

Die Sonne knallte auf die Schönwalder Straße, in der Luft lagen der Geruch von Bratwurst und der Sound von Dixieland. Auf dem großen Parkplatz der Hennigsdorfer Wohnungsgenossenschaft (WGH) fanden sich nach und nach immer mehr Gäste ein, nach einer halben Stunde waren die Bänke gut gefüllt. Das alljährliche Mieterfest der WGH am Freitag war auch in diesem Jahr ein Erfolg. „Es werden jedes Jahr mehr Besucher“, zeigte sich WGH-Chef Hartmut Schenk zufrieden. Im Jahr 2009, zum 55. Jubiläum der Genossenschaft, hatte es das Fest zum ersten Mal gegeben. Seitdem organisiert es die Genossenschaft nun jedes Jahr im Frühsommer. Auf der Bühne standen die Jazzer von „The Rattle Storks“ und die Kultband „Gebrüder Blattschuss“, die 1978 den Schunkelhit „Kreuzberger Nächte sind lang“ aufnahmen. Ein paar Meter weiter ließen sich Kinder schminken oder sprangen auf einer quietschbunten Hüpfburg herum.

Und so waren auch viele junge Familien auf dem Fest. „Wir sind jedes Jahr hier, das gehört für uns als Mieter einfach dazu“, sagte Janine Haas, die mit Mann Christian und Sohn Elias (6) gekommen war. Seit vier Jahren wohnt die Familie in einer WGH-Wohnung in der Parkstraße auf 72 Quadratmetern. Die Miete sei bezahlbar, das Umfeld gut und die Genossenschaft tue eben viel für ihre Mitglieder. „Wir sind nicht nur beim Mieterfest, sondern auch beim Puppenspiel der WGH oder der Blumenpflanzaktion dabei, bei der die Genossenschaft Balkonpflanzen verschenkt“, sagt Janine Haas. Vorher habe sie in Hennigsdorf-Nord gelebt, dort sei kaum etwas für die Mieter getan worden. Auch Marianne Käppler (74), seit 1965 Genossenschaftsmitglied, besucht das Mieterfest und die anderen Veranstaltungen der WGH immer gerne. „Sie geben sich Mühe, die Leute zu unterhalten. Und man trifft eben auch viele Bekannte“, so die Rentnerin. Sie wohnt parterre und kann sich auch über das Wohnumfeld nicht beschweren. „Nur die vielen Einbrüche in letzter Zeit machen einem natürlich Sorge, ich habe die Fenster nachts immer zu.“

Gesprochen wurde an diesem Tag auch viel über die Zukunft der Genossenschaft mit ihren derzeit rund 4800 Wohnungen. Die sind nahezu alle vermietet, neuer Wohnraum muss dringend her. Im Juli beginnen die Baggerarbeiten für die Tiefgaragen der „Fontanehöfe“, im September soll dann der Hochbau losgehen. Bis Ende 2019 sollen auf dem 15 000 Quadratmeter großen Grundstück an der Fontanestraße 112 Wohnungen entstehen, Aufzüge inklusive. „Dafür haben wir jetzt schon 252 Bewerber“, so WGH-Chef Schenk, der eine Kaltmiete von sieben Euro pro Quadratmeter ansetzt. Bis Ende dieses Jahres indes lässt die Genossenschaft für ihre Mieter 48 neue Parkplätze beidseitig in der Fontanestraße in Richtung Sportplatz bauen.

Außerdem hat die Wohnungsgenossenschaft ein etwa 4000 Quadratmeter großes Grundstück in der Innenstadt unweit des Rathenauparks gekauft. „Das halten wir für künftige Projekte bereit“, so Hartmut Schenk.

Von Marco Paetzel

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