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Oberhavel Wahlhelfer und Schiedsleute geehrt
Lokales Oberhavel Wahlhelfer und Schiedsleute geehrt
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07:55 29.04.2016
Die langjährigsten und jüngsten Wahlhelfer der Gemeinde werden vom Gemeindevorsteher und Bürgermeister geehrt. Quelle: Helge Treichel
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Glienicke

Der diesjährige Jahresempfang der Gemeinde Glienicke/Nordbahn stand ganz im Zeichen der eigenen Geschichte. Unter dem Motto „75 Jahre Ortswappen Glienicke“ hatten sich 180 geladene Gäste in der Dreifeldhalle und der Alten Halle eingefunden.

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Martin Beyer, nutzte den Empfang, um auf die vergangen Monate zurückzublicken. „Wir sind eine baufreudige Gemeinde“, stellte er fest und nannte die Kita „Sonnenschein“ und den Jugendklub, den Moorsteg im Eichwerder und den Kirchvorplatz. Besonders lobte er den raschen Fortschritt beim Bau der Sporthalle am Neuen Gymnasium Glienicke. „Endlich“, könne man da nur sagen.

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Der diesjährige Jahresempfang der Gemeinde Glienicke/Nordbahn stand ganz im Zeichen der eigenen Geschichte. Unter dem Motto „75 Jahre Ortswappen Glienicke“ hatten sich 180 geladene Gäste in der Dreifeldhalle und Alten Halle eingefunden.

Beim Thema Flüchtlinge und Integration trat der Gemeindevorsteher entschieden dem Gerücht entgegen, dass durch die geplante Unterkunft für Flüchtlinge Geld fehlen würde für wesentliche Glienicker Projekte. „Das ist falsch!“, sagte Beyer. Denn nicht die Gemeinde sei der Bauherr, sondern ein Unternehmen des Landkreises. Die Gemeinde verpachte lediglich das Grundstück und könne den betreffenden Wohnblock nach 15 Jahren kaufen. Im Erdgeschoss stünden dann sogar erschwingliche barrierefreie Wohnungen zur Verfügung. Maßnahmen für Flüchtlinge würden also „nicht auf Kosten anderer sozialer Projekte“ umgesetzt. Wer das Gegenteil behauptet, übe sich in schlimmstem Populismus und spiele „bedürftige Deutsche gegen die Schutzsuchenden aus, also die Schwachen gegen die Schwächsten“.

Urkunde für den ältesten aktiven Schiedsmann Glienickes

Das ehrenamtliche Engagement in Glienicke würdigte Bürgermeister Hans G. Oberlack. Der ehemalige Kämmerer und aktuelle Schiedsmann Willi Rautenstrauch (87) erhielt aus den Händen des Verwaltungschefs – stellvertretend für alle Schiedsleute – eine Urkunde und ein kleines Präsent. Mit der Erfahrung von zwei Berufsleben im Westen und im Osten Deutschlands könne er sehr gut die Funktion des Schiedsmannes ausüben und moderierend wirken, sagte Oberlack. Und Rautenstrauch denkt noch lange nicht ans Aufhören: „Ich mache weiter bis zum Schluss!“ In diesem Jahr habe es allerdings noch keinen einzigen Fall gegeben.

Willi Rautenstrauch nach seiner Ehrung. Quelle: Helge Treichel

Oberlack würdigte zudem die Wahlhelfer. „Zu einer Wahl gehört es sich, nicht nur hinzugehen und seine Stimme abzugeben, sondern auch die Organisation einer solchen durch die Bürger zu gewährleisten.“

Generationenübergreifendes Programm: Chormusik und Modenschau

Der Seniorenchor „Harmonie“ und eine Modenschau der hiesigen Grundschule sorgten für ein generationenübergreifendes Rahmenprogramm. Ortschronist Joachim Kullmann steuerte eine historische Ausstellung zur Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens bei. Das war vom Heraldiker Ottfried Neubecker (1908 – 1992) aus Kleinmachnow entwickelt worden und wird seit 1941 geführt. Elf Kunstschaffende aus Glienicke ergänzten das scheinbar freie Feld im Wappen mit Zusatzelementen. Wildschweine spielten dabei übrigens eine zentrale Rolle.

Die Namen der Geehrten

24 Wahlhelfer wurden während des Jahresempfangs stellvertretend für alle Aktiven geehrt. Namentlich sind das Philipp Behr, Andreas Boe, Jens Bohl, Christopher Budde, Wolfgang Crasemann, Manfred Friedel, Boris Gaffling, Prof. Dr. Ernst-Günter Giessmann, Christian Hortien, Angelika Kühnast, , Michael Löser, Martin Marmulla, Susann Meienberg, Arthur Parnitzke, Sascha Paulick, Andreas Paulsen, Renate Priebe, Willi Rautenstrauch, Robert Rosenthal, Gabriele Sadtler, Rudolf Sadtler, Eva-Maria Schawohl, Tanja Seyboldt und Annekathrin Zielinski.

Von Helge Treichel

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