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Wahlkrimi in Velten

Velten Wahlkrimi in Velten

Mit 50,9 Prozent gewann Amtsinhaberin Ines Hübner 8SPD) am Sonntag die Stichwahl vor Herausforderer Marcel Siegert (Pro Velten), der 49,1 Prozent der Wähler für sich gewinnen konnte. Lange Zeit hatte Siegert vorn gelegen, erst mit der Auszählung der Briefwählerstimmen wendete sich das Blatt.

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Wahlsiegerin Ines Hübner (Mitte) mit ihrer jüngsten Tochter Selina Ebert (2.v.l.) und der sichtlich erleichterten Wahlkampfchefin Katja Noack (r.) bei der Jubelfeier im Veltener Sportcasino.

Quelle: Ulrike Gawande

Velten. Die Wahl zur Vergabe des Platzes auf dem Bürgermeisterstuhl in Velten glich am gestrigen Wahlsonntag zeitweise einem Krimi. Lange lag Herausforderer Marcel Siegert (Pro Velten) vor Amtsinhaberin Ines Hübner (SPD). Nach neun von elf Wahlbezirken führte Siegert. Auf ihn entfielen bis dato 2277 Stimmen, 61 mehr als auf Hübner. Offen waren nur noch die Zahlen der beiden Briefwahllokale. Zunächst wurden die Stimmen der Briefwahlbezirke 6 bis 9 bekanntgegeben. Ines Hübner machte 55 Stimmen gut, lag nur noch sechs Stimmen zurück.

Die letzten Zahlen ließen dann lange auf sich warten. Erst mit der Auszählung der letzten Briefwahlbezirke 1 bis 5 konnte Hübner endgültig an Siegert vorbeiziehen. Denn auch hier lag sie klar vorn. Das Rennen um die Bürgermeisterwahl in der Ofenstadt war damit entschieden. Mit 2933 Stimmen zu 2833 lag sie am Ende vorn. Die bisherige Bürgermeisterin kann weiterhin auf dem Bürgermeisterstuhl Platz nehmen. Für die nächsten acht Jahre ist sie die erste Frau in Velten.

Jubel im Sportcasino, wo Ines Hübner ihren Sieg feierte

Jubel im Sportcasino, wo Ines Hübner ihren Sieg feierte.

Quelle: Ulrike Gawande

Der Jubel über das Wahlergebnis im Sportcasino, wo Ines Hübner mit ihren Unterstützern feierte, darunter auch Landrat Ludger Weskamp und der frisch gewählte Bürgermeister aus Hennigsdorf, Thomas Günther (SPD), war dementsprechend groß. Bei vielen, wie bei Hübners Wahlkampfchefin Katja Noack, flossen Tränen. Tränen der Erleichterung. Auch Ines Hübner wirkte sichtlich erleichtert. Und motiviert: „Die Veltener haben mir die Verantwortung für die Stadt für weitere acht Jahre in die Hände gelegt. Das Wahlergebnis ist Auftrag, miteinander und füreinander die Stadt voranzubringen.“

Ein enttäuschter Marcel Siegert mit seiner Familie im Restaurant „Feldschlösschen Weimann“

Ein enttäuschter Marcel Siegert mit seiner Familie im Restaurant „Feldschlösschen Weimann“.

Quelle: Ulrike Gawande

Große Ernüchterung herrschte hingegen im „Feldschlösschen Weimann“, wo Marcel Siegert mit seinen rund 100 Unterstützern und Familien feiern wollte. „Die größte Enttäuschung ist für mich, dass die Hälfte der Veltener nicht wählen gegangen ist. Dass es knapp werden würde, war aber klar“, so der Unterlegene sichtlich enttäuscht. Man müsse nun überlegen, wie man mit dem Ergebnis umgehen werde.

Von Stefan Blumberg und Ulrike Gawande

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