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Walrita und Wikinger

Schildow Walrita und Wikinger

Beim zünftigen Wikingerfest am Kiessee in Schildow wirkten am Wochenende bei prächtigem Wetter mehr als 100 Akteure mit. Die Veranstalter aus Mecklenburg-Vorpommern hatten ein Zeltlager, mehrere Bühnen und weitere Schauplätze aufgebaut.

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Die Wikingerschiffe kreisten am vergangenen Wochenende auf dem Kiessee in Schildow.

Quelle: Roeske

Schildow. Rechtzeitig und sehr passend zum Wikingerfest am Kiessee Schildow war am Wochenende das Hoch „Walrita“ von der Nordsee her aufgezogen und hatte für sommerliche Temperaturen gesorgt. Schon am Sonnabend gab es einen regelrechten Ansturm der Besucher auf das Spektakel am See von Cocolorus Diaboli, dem Verein für Brauchtumspflege aus Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als 100 Akteure sorgten für das zünftige Wikinger-Programm.

„Das ist ein Top-Veranstaltungsort. Schwertkämpfe am Ufer und danach gleich Abkühlung im See, das gefällt den Akteuren und den Zuschauern“, sagt Ralf Dietz, der als Kampfrichter „Rollo“ für Fairness bei den schlagkräftigen Wikingerspielen sorgte. Er verwies darauf, dass es unter der Montur der Schwertkämpfer bis zu 50 Grad heiß wird. „Wir legen großen Wert ­darauf, dass die Kämpfe und die Ausrüstung authentisch sind“, betonte Dietz. Über den Weg der historischen Wiedererlebbarkeit solle Geschichte verständlich gemacht werden. So konnten die Besucher auch erleben, wie die Wikinger früher Brot gebacken haben und für Räucherfisch sorgten. Große Nachfrage gab es nach den Bootsfahrten mit den Wikingerschiffen. Bootsbesatzungen lieferten sich auf dem Kiessee auch Schaukämpfe mit Katapulten. Und bei den Kanu-Wettfahrten konnten schließlich die Besucher mit eingreifen.

„Das ist eine wunderbare Atmosphäre hier am Kiesee. Wir fahren mit schönen Eindrücken zurück“, sagte Manuela Wegwerth aus Berlin, die mit der ganzen Familie nach Schildow gekommen war. Ihre Kinder probierten sich beim Jonglieren und beim Bogenschießen aus. Auf den Bühnen konnte die Familie „Das Geheimnis der Drachenburg“ enträtseln und Clownerie und Akrobatik mit der Kompanie Fauch erleben. „Wir betreiben hier schon einen großen Aufwand, haben aber auch ein Super-Publikum“, sagt Dietmar Frick, Vereinschef von Cocolorus Budenzauber. Der Programmchef bedauert, dass seine Oranje-Games dieses Jahr nicht im Schlosspark Oranienburg stattfinden können. Das nächste Mal sind die Mecklenburger beim Apfelfest im

Von Heiko Hohenhaus

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